Der Bachelor-Studiengang (B.A.) kwl][cultural engineering versteht sich als Antwort auf die neuen Bildungs- und Ausbildungsansprüche an Studierende und auf aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarktes. Ziel ist es, durch die Integration verschiedener disziplinärer Qualifikationen und Perspektiven und mit einer neuen hochschuldidaktischen Konzeption Studierende auszubildenden, die in der Lage sind, den Herausforderungen erhöhter Komplexität in vielen Prozessen und Organisationen zu begegnen.
In einem modular aufgebauten Curriculum verbindet kwl][cultural engineering das Studium kulturwissenschaftlicher mit dem ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen. Die Module des Studiengangs umfassen die Kerndisziplinen Kulturwissenschaft (K), Wissensmanagement (W) und Logistik (L) und ergänzende Module aus Ökonomischer Bildung, Wirtschaftsinformatik und Rechtswissenschaften. Erweitert wird das Studienangebot durch Trainings zur Entwicklung personaler Kompetenz sowie durch einen Wahlbereich. Das Herzstück des Studiengangs bilden Projektmodule: In Kooperation mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen übernehmen die Studierenden eigenverantwortlich und unter Supervision reale Projekte, um das erworbene Wissen ständig in der Anwendung zu erproben. Ein betreutes Praktikum, das für die Abschlussarbeit richtungsweisend sein kann, ist obligatorisch.
Das hochschuldidaktische Konzept von kwl][cultural engineering besteht in der aufgabenorientierten Auswahl der Inhalte aus den Lehr- und Forschungsgebieten der Kerndisziplinen. Die Prüfung der Studienleistungen erfolgt studienbegleitend. Der Studiengang fördert interdisziplinäre Kompetenz und Theorietransfer, Soft Skills und Schlüsselqualifikationen sowie flexibles projektbezogenes Arbeiten und zielt auf das Management von Schnittstellen.
Vernetzung, Kooperation, Eigenverantwortung und Teamgeist sind heute Merkmale vieler beruflicher Handlungsfelder. Das Studienangebot von kwl][cultural engineering bereitet auf diese Anforderungen vor, denn das Curriculum verbindet bereits im Studienverlauf Wissenschaft und Praxis. In konkreten gesellschaftlich relevanten Projekten übernehmen die Studierenden verbindliche Aufgaben, füllen vom ersten Semester an reale und verantwortliche Rollen aus und entwickeln sich zu qualifizierten und verantwortlichen Akteuren in politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systemen.
Nach acht Semestern – inklusive einem betreuten Praktikum und einer Abschlussarbeit – soll der Cultural Engineer sowohl für eine weiterführende wissenschaftliche Ausbildung befähigt (Master, PhD), als auch in der Lage sein, kompetent in komplexen beruflichen Situationen zu agieren. Die Einsatzgebiete der Absolventen reichen von Produktionsunternehmen zu öffentlich-rechtlichen Organisationen. Das Aufgabenspektrum umfasst Management, Marktforschung, Consulting, Organisation, Kommunikation und Koordination.
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Fächer
Die Kerndisziplinen von kwl][cultural engineering bieten eine bisher einmalige Qualifikation in der Kombination von wirtschafts-, kultur- und sozialwissenschaftlichem mit logistischem Wissen und Können.
Die Kerndisziplinen werden ergänzt durch Nebenmodule aus der Ökonomischen Bildung, der Wirtschaftsinformatik sowie den Grundlagen des Rechts. Diese Satelliten versetzen den Cultural Engineer in die Lage, die in Arbeitsfeldern Wirtschaft, Kultur und Verwaltungen relevanten ökonomischen und rechtlichen Diskurse, Haltungen und Begriffe einzuschätzen, um in diesen Arbeitskontexten komplexe Schnittstellenmanagementaufgaben bearbeiten und lösen zu können.
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Zulassungsvoraussetzungen
Jährlich werden im Bachelor Cultural Engineering zum Wintersemester 30 Studierende zugelassen. Das Vergabeverfahren erfolgt zentral über das Studentensekretariat. Dort sind auch die Bewerbungsunterlagen erhältlich (siehe Link unten). Neben der allgemeinen Hochschulreife sind Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache auf Abiturniveau Voraussetzung für die Zulassung.
Mit Einführung des neuen achtsemestrigen Curriculums verläuft das Zulassungsverfahren ab dem Wintersemester 2005/06 zweigleisig. D.h., die bisherige Regelung, die die Studienplatzvergabe allein von der Abiturnote abhängig gemacht hat, wird ergänzt um einen sogenannten Letter of Motivation (in deutscher oder englischer Sprache).
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Dozenten Dr. habil. Thomas Düllo, Prof. Dr. Renate Girmes, Dr.-Ing. Elke Glistau, Prof. Dr. Claus Rautenstrauch, Prof. Dr. Myra Spiliopoulou, Prof. Dr. Dietrich Ziems, Tanja Falkowski, Dirk Dreschel, Prof. Dr. Gudrun Goes, Corry Wettig, Dr. Thomas Riechmann, Dr. Ingrid Osten, Sandra Geschke |