Kulturmanager des Jahres ausgezeichnet
In seiner Laudatio betonte der geschäftsführende Gesellschafter von Kulturmanagement Network, Dirk Schütz, dass sich Karl Janssen »wohltuend unterscheidet von den städtischen Erfüllungsgehilfen phantasieloser Kommunalpolitiker, die im vorauseilenden Gehorsam drohender Sparzwänge lieber an der gesellschaftlichen Software sparen, als zukunftsorientierte Veränderungen an der Hardware vorzunehmen.« Folkert Uhde sei seinerseits »ein Culturepreneur im besten Sinne«. Er schaffe es »auf wunderbare Weise, Altes und Neues zusammenzuführen und die Grundidee seines Hauses, das Zusammenspiel von Tradition und Innovation, klassischer und zeitgenössischer Kunst immer wieder neu zu übersetzen. Beide Preisträger vereinen in sich Eigenschaften, die für Kulturmanagerinnen und -manager und für Kulturgestalter angesichts der heutigen Herausforderungen im Kulturbetrieb besonders wichtig sind«, so Dirk Schütz abschließend.
Die Bregenzer Festspiele aus Österreich wurden zur Kulturmarke des Jahres gekürt, das Berliner Projekt 48 Stunden Neukölln erhielten den Preis für die Trendmarke 2009.
Kulturmanagement Network engagierte sich in diesem Jahr nicht nur als Preisstifter, sondern auch als Ausrichter eines der Panels beim Kulturinvest-Kongress. Unter dem Titel »Culturepreneurship« stellten Experten wie Prof. Thomas Düllo, Dr. Narciss Göbbel, Martin Salzwedel, Dr. Katharina von Chlebowski, Prof. Manfred Harnischfeger und Prof. Gernot Schulz innovative Konzepte und Lösungen im Kulturmanagement vor.


