Zur Navigation springen
Zum Inhalt springen

Es folgt der Seiteninhalt

Es folgt der Seiteninhalt
Seite zurück Liste
Meldung

Plan C - Der Kultursektor und die Folgen der Krise

Unter dem Titel »Searching for Plan C – Celebrating and Cerebraling the Crisis« kommen vom 15. bis 18. April 2010 rund 500 Veranstalter, Netzwerker, Festivalmacher, Künstler und Kulturexperten aus ganz Europa nach Berlin. Gemeinsam mit Tanz- und Theaterkünstlern, -produzenten und -managern aus der Hauptstadt und ganz Deutschland diskutieren sie neue Perspektiven und Chancen für die Gesellschaft der Zukunft.

Klimawandel, Wirtschaftskrise, Migration, die klaffende soziale Schere – die Krise umfasst und betrifft nahezu alle Gesellschaftsbereiche. Kunst und Kultur sind Teil davon. Nachdem auf vielen Problemfeldern Plan A und Plan B ausprobiert worden sind und nicht oder schlecht funktioniert haben, gilt es, nach dritten Wegen zu suchen. Als absolute Spezialisten der permanenten Krisenbewältigung durch Kooperation und Innovation entwerfen die Kulturschaffenden die Alternative: Plan C! Die Tanz- und Theaterkunst steht dabei paradigmatisch für den gesellschaftlichen Dialog, für Zuspitzung, Antizipation und Vision.

Im Zentrum des IETM-Expertenmeetings, dem ersten in Berlin seit 1985, stehen dabei die Ideenentwicklung sowie der Austausch von best und worst practices, um andere Wertbildungen für die Gesellschaft diskutieren zu können. Dieser kreativen Herausforderung stellt sich der Kulturbereich in einem Prozess, der in Berlin mit einem „Open Camp“ beginnt. In diesem offenen Konferenzformat, bei dem die Eigenverantwortung der Teilnehmer im Vordergrund steht, werden verschiedene Themenkomplexe zum Potenzial von Kunst und Kultur in Relation gesetzt: Ökonomie und Markt, Politik, Ökologie, Kulturelle Vielfalt, Stadtentwicklung.

Parallel zum IETM-Treffen präsentieren Berliner Künstler und Spielstätten rund 50 Tanz- und Theaterproduktionen – eine einmalige Chance, Kontakte zu knüpfen und internationale Projekte zu entwickeln. Gemeinsam mit den Künstlern, den Theaterhäusern und Spielstätten der Stadt entwickeln die Initiatoren – RADIALSYSTEM V, Hebbel am Ufer, Akademie der Künste, Haus der Kulturen der Welt und das Internationale Theaterinstitut – ein Programm aus künstlerischen Präsentationen und inhaltlichen Debatten. Während das RADIALSYSTEM V als Konferenzort zur Verfügung steht, präsentieren sich Tanz- und Theaterproduktionen in der ganzen Stadt.
Jede/r Interessierte kann am Meeting teilnehmen, mit den internationalen Experten in Diskussion treten – das Programm ist vorab auf der Webseite www.plan-c-berlin.de einsehbar. Eine Registrierung ist erforderlich unter www.ietm.org.

Das International Network for Contemporary Performing Arts (IETM) ist eines der erfolgreichsten europäischen Kulturnetzwerke. Es verbindet mit seinen über 400 Mitgliedern und Projekten aus 45 Ländern ein hohes Maß an Kompetenz, an interkulturellem, künstlerischem und organisatorischem Know-how sowie Engagement für die Darstellenden Künste in Europa und über die Grenzen der EU hinaus.
IETM wurde 1981 als »Informal European Theatre Meeting« im italienischen Polverigi gegründet. Nach der Umbenennung in “International Network for Contemporary Performing Arts” im Jahr 2005 wurde das bekannte Kürzel IETM beibehalten.

15.04.2010, Dirk Heinze
Quelle: IETM
Weiterführende Links: www.ietm.org, www.iti-germany.org
Seite zurück Liste
Ähnliche Artikel in Seite zurück Organisation / Führung
[Theater/Theatermanagement]

Ähnliche Artikel in Seite zurück Allen Sparten
[Theater/Theatermanagement]