Beide Seiten müssen engagiert sein
Die mit Salzburg durch ihre frühere Funktion als Direktorin des Museums der Moderne verbundene Belvedere-Chefin Agnes Husslein zeigt mit ihren eigenen Aktivitäten immer wieder vor, worauf es nicht zuletzt ankommt: Persönliche Kontakte, ein gutes Netzwerk und Engagement. „Es müssen auf beiden Seiten engagierte Personen handeln und es muss ein wirtschaftlicher und kommunikativer Nutzen für beide Seiten gegeben sein.“
Julia Müller ist bei den Salzburger Festspielen für Entwicklungsprojekte zuständig. Sie zeigte sich davon überzeugt, dass Fundraising sich an Marketingprinzipien orientieren und jeder Kulturveranstalter sich fragen müsse: „Wie können wir Unternehmen als Sponsoren interessieren?“ Dazu bedürfe es einer eingehenden Auseinandersetzung des Kulturveranstalters mit den möglichen Sponsoren.
Klare Leistungen und Gegenleistungen müssen definiert werden, meinte Wolfgang Immerschitt von der Agentur PLEON Publico. Einig waren sich die Vortragenden darüber, dass das Sponsoringkonzept ein Kreativakt sei, der auf den „Spielort“ und das Publikum abgestimmt sein müsse.
Zwei Wochen zuvor hatten sich rund sechzig Sympathisanten der der Initiative Kulturstadt Salzburg zu einem Kulturfrühstück getroffen. Thema war die Kultur im öffentlichen Raum, die Leiterin der Sommerakademie, Hildegund Amanshauer, hielt ein Impulsreferat.....
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Quelle: Drehpunkt Kultur, 21. April 2010


