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Meldung

Hessen ist bei der Präsentation von Unternehmenskunstsammlungen in Deutschland Vorreiter

Bereits zum sechsten Mal machen hessische Unternehmen ihre Kunstsammlungen im Rahmen von „Kunst privat!“ öffentlich zugänglich. Am Wochenende 19. und 20. Juni 2010 beteiligen sich landesweit 30 Firmen und wirtschaftsnahe Institutionen an der Veranstaltung.

»Der Reiz dieser beiden Tage liegt darin, Kunstwerke anschauen zu können, die ansonsten nicht zugänglich sind«, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute im Rahmen eines Pressegespräches bei der UBS Deutschland AG in Frankfurt am Main, wo die Aktion »Kunst privat!« vorgestellt wurde. 

Saebisch wies darauf hin, dass den Besuchern an diesem Wochenende wieder interessante Führungen durch Firmenchefs, durch Kunsthistoriker oder durch die Künstler selbst geboten werden. »Die Führungen vermitteln, warum und wie gesammelt wird. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Kunst selbst und reichen von der Sammelleidenschaft bis zur Wertanlage«, so der Staatssekretär. 

Den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen bietet »Kunst privat!« Gelegenheit, ihr kulturelles Engagement zu präsentieren. Zugleich beschert die Veranstaltung den Bürgerinnen und Bürgern ein außergewöhnliches Kunsterlebnis. 

Saebisch: »Dass diese Initiative des Hessischen Wirtschaftsministeriums die Verantwortung der Wirtschaft für die Kultur deutlich macht und nachhaltig stärkt, unterstreicht die Unterstützung des Landes für diese Aktion«. 

Gesprächsmoderatorin Dr. Renate Petzinger, ehem. stellvertretende Direktorin des Museums Wiesbaden, erwartet beim Kunstwochenende am 19. und 20. Juni 2010 wieder eine breite Publikumsresonanz: „Die Liste der teilnehmenden Sammlungen verspricht, wie auch in den Jahren zuvor, vielfältige und spannende Begegnungen mit hochkarätiger zeitgenössischer Kunst“. 

Barbara Brosius, Vice-Chairman der UBS Deutschland AG, betont: »Der Besitz außergewöhnlicher Kunstwerke impliziert auch die Verantwortung, diese zu zeigen und mit denen zu teilen, die sich dafür begeistern. Es ist uns daher Bedürfnis und Freude, der interessierten Öffentlichkeit ausgewählte Werke aus der UBS Art Collection in unseren neuen Räumlichkeiten - dem OpernTurm - im Rahmen der „Kunst privat!“-Initiative zugänglich zu machen.«

»Ziel unseres weltweiten Kunstengagements ist es, das innovative Potenzial der Gegenwartskunst einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen.« betonte Friedhelm Hütte, Global Head of Art der Deutschen Bank. „Dies erreichen wir durch die Öffnung unserer bedeutenden Sammlung, weltweite Ausstellungen oder Kooperationen wie aktuell die Beteiligung an der Initiative »Kunst privat!«.  

Astrid Kießling-Taskin, Kuratorin der Commerzbank, versichert, dass die Commerzbank gerne das Engagement der Dresdner Bank für »Kunst privat!« fortführe. Diese einmalige Initiative des Hessischen Ministeriums für  Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zeige, wie gewinnbringend und gleichzeitig fantasiereich Private-Public-Partnership sein kann.« 

Andreas Köster, Abt. Kommunikation und Medien der K+S AG Kassel, weist darauf hin, dass sich das Unternehmen erneut sehr gern an der Aktion „Kunst privat!“ beteiligt - „zumal unsere Kunstsammlung vielfältige Bezüge zum Unternehmen selbst aufweist: Es geht um Rohstoffe und deren Gewinnung, um Produkte aus und für die Natur - um Themen also, die man nicht unbedingt als Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung erwartet. Für unsere Gäste sind die Führungen durch das Haus eine tolle Gelegenheit, die K+S AG auf eine besondere Art und Weise kennenzulernen.“ 

Vorbereitet wurde „Kunst privat!“ durch Vertreter der Deutschen Bank Kunst, der Commerzbank, der Europäischen Zentralbank, der Agentur einfallsreich, der B. Braun Melsungen AG, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Wirtschaftsministeriums. 

Die Öffentlichkeitsarbeit wird unterstützt von Kommunen, Landkreisen, Kirchen, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Museen, Kunstvereinen, den Herausgebern der Kultursommerbroschüren sowie von hr2 als Medienpartner. 

01.06.2010, Dirk Heinze
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Weiterführende Links: www.kunstprivat.info
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