Theater und Migration
Das Theater in Deutschland ist personell ziemlich monokulturell! Das Theater in Deutschland ist ästhetisch und inhaltlich wenig interkulturell! Das Theater in Deutschland ist noch immer in der Zuschauerorientierung einseitig auf ein deutsches Bildungsbürgertum fixiert.
Beim Symposium Theater und Migration soll den Fragen nachgegangen werden, wie Menschen mit Migrationshintergrund im Theater partizipieren, wie deutsch-migrantische Künstler das Theater verändern und wie die Theater den transkulturellen Wandel nutzen können.
Anhand von Beiträgen aus Theorie und Praxis sollen Erfahrungen erörtert und Möglichkeiten zu kulturpolitischen Weichenstellungen gefunden werden.
Kulturwissenschaftler und Theaterkünstler analysieren Programme und Projekte, reflektieren konzeptionelle Überlegungen und formulieren Handlungsempfehlungen für eine zukünftige Theaterpolitik. Beispielhaft sollen sowohl Modelle aus England herangezogen werden als auch Vermittlungsstrategien, wie sie in der deutschen Kulturlandschaft derzeit entwickelt werden.
U. a. mit Shermin Langhoff (Berlin), Dr. Mark Terkessidis (Berlin), Prof. Dr. Susanne Keuchel (Bonn). Prof. Graham Ley (Exeter, UK), Prof. Dr. Wolfgang Sting (Hamburg), Dr. Bernd Wagner (Bonn), Roberto Ciulli (Mühlheim an der Ruhr), Annett Israel (Berlin), Fatih Cevikkollu (Köln), Lale Konuk (Köln), Karin Beier (Köln), Stefan Heim (Köln)
Medienpartner: Die Zeitschrift Theater der Zeit und Grimm & Grips,
das Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater der ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland
Teilnahmegebühr: € 60,00, ermäßigt, € 30,00 (jeweils inklusive Verpflegung)
Weitere Informationen und Anmeldungen über http://www.uni-hildesheim.de/de/kulturpolitik.htm
Quelle: Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim
Weiterführende Links: http://www.uni-hildesheim.de/de/kulturpolitik.htm


