Wien Kultur 2010: Studie zu Perspektiven der Kulturpolitik
Die erstmals öffentlich präsentierte »Studie zu Perspektiven der Kunst- und Kulturpolitik Wien 2010 - 2015 mit besonderem Fokus auf Migrationsrealität« wurde zwar im Rahmen der Projektförderung für »Darstellende Kunst« durch die Stadt Wien finanziert, ihre Ergebnisse werden aber seit ihrer Fertigstellung im Mai 2009 von den zuständigen EntscheidungsträgerInnen ignoriert.
Wien denkt weiter?
Die heutige Reaktion des Gemeinderates Beko Baxant (SPÖ) wiederholt die sattsam bekannten Lippenbekenntnisse der Stadtregierung in dieser Frage. Die Partizipation von MigrantInnen am Kulturleben ist die zentrale kulturpolitische Aufgabe für die Zukunft von Wien. Wien kann nicht weiter denken, wenn nicht 44% der Bevölkerung gleichberechtigt an den Ressourcen von Kultur und Wissenschaft partizipieren. »Hierbei geht es nicht um Folklore, nicht um Kulturimport aus den Herkunftsländern und auch nicht um multikulturelle Stadtteilfeste«, so Ülkü Akbaba von IODO.
Im Herbst ist eine Tagung zu Transkulturalität und Kulturpolitik und damit eine Fortsetzung der heute begonnen Debatte für eine politische Wende geplant.
Download der Studie in gekürzter und langer Fassung.
Quelle: www.igkultur.at


