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Meldung

Sponsoren und Salzburg: Wie geht es der Beziehung?

Angelika Svoboda, Nestlé Sponsoring Beauftragte, im Interview mit dem Wirtschaftsblatt.

WB: Warum engagiert sich Nestlé gerade in Salzburg?

AS: Nestlé ist dienstältester Sponsor der Salzburger Festspiele und hat selbst vor 20 Jahren das Sponsoring im Rahmen der Salzburger Festspiele begründet. Beiden gemeinsam ist die Leidenschaft für Qualität und die Verbindung von Tradition und Innovation

WB:
Wie legt Nestlé das Festspiel Sponsoring an?

AS: Wir favorisieren eine aktive Gestaltung des Sponsorships. Es wurden zum Beispiel die Jugendabonnements finanziert oder auch die Initiative des Orchesterinstituts Attergau unterstützt. Letztes Jahr wurde der »Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award« der Öffentlichkeit vorgestellt.

WB: Welche Stücke wählt Nestlé aus? Ein moralisches wie Jedermann oder lieber ein Konzert...

AS: Für Nestlé steht das eigene Konzert im Fokus. Erstmals wird am 14. August der »Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award« vom Juryvorsitzenden, Herrn Maestro Franz Welser-Möst, übergeben. Zu diesem Konzert laden wir zahlreiche Gäste ein. Aber auch andere Konzertund Opernaktivitäten sind auf unserer Liste. Da das Engagement in Salzburg ein Engagement des Nestlé Headquarters ist, das heißt, wir orien tieren uns an einem internationalen Publikum, sind für uns natürlich musikalische Darbietungen rein aus sprachlichen Gründen eher im Fokus.

WB: Welche Auswirkungen haben die Korruptions-Regeln?

AS: Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass sich jemand verkauft, bloß weil er eine Konzertkarte von einem Unternehmen geschenkt bekommt. Dank Helga Rabl-Stadlers Engagement ist das Gesetz ja entschärft worden. Dennoch ist es ein Fakt, dass es heutzutage schwieriger geworden ist, Gäste aus Wirtschaft und Politik zu einem Festspielereignis einzuladen.

WB: Haben die Salzburger Festspiele auf den Finanz-Skandal (Stichwort Klaus Kretschmer) richtig reagiert?...

Lesen Sie mehr unter www.wirtschaftsblatt.at

Alexander Pfeffer, Yasmin El Mohandes
19.08.2010, Silke Stummer
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at
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