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Kuratorium junger deutscher Film gerettet
Den Beschluss der Ministerpräsidenten der Bundesländer vom 20. Oktober 2005, die Finanzierung des Kuratoriums fortzuführen, haben Vorstand und die Mehrheit des Stiftungsrates der Wiesbadener Fördereinrichtung erleichtert begrüßt.
»Wir danken den Ministerpräsidenten für ihre überlegte Entscheidung und allen, die uns unterstützt haben, allen voran unseren Freunden und Kollegen aus den Filmfördereinrichtungen in Bund und Ländern, die uns politisch sehr wirkungsvoll geholfen haben, aber auch den zahllosen Verbänden und Filmemachern, die an die Ministerpräsidenten appelliert haben, die Einrichtung am Leben zu erhalten«, erklärte der Direktor der Stiftung, Andreas Schardt. Annähernd eintausend Solidaritätsschreiben und Aufrufe aus der Branche sind nach den Worten von Monika Reichel, Leiterin der Geschäftsstelle, abgeschickt worden. Auch das publizistische Echo war enorm. »Wir betrachten diese gewaltige Welle der Unterstützung als Beweis für die Wertschätzung unserer Arbeit, aber auch als Ansporn, sie fortzusetzen und zu intensivieren. Das Kuratorium wird gebraucht, das lässt sich wohl kaum mehr ernsthaft bestreiten,« so Schardt weiter. Jetzt gelte es, die finanzielle Basis des Kuratoriums weiter zu konsolidieren, damit es seine Hilfe für den Kinder- und Jugendfilm sowie die Förderung filmischen Talents effizient und zukunftssicher fortsetzen könne.