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Hessische Unternehmen zeigten ihre Kunstsammlungen
Schwerpunkt der unternehmerischen Sammlertätigkeit ist die zeitgenössische Kunst sowie die klassische Moderne.Initiiert wurde diese Aktion des »Good Corporate Citizenship« von den Ressorts für Wirtschaft und für Kunst der hessischen Landesregierung. Sie steht in Zusammenhang mit dem am 1. Juni 2005 erschienenen 2. Hessischen Kulturwirtschaftsbericht, der der interessierten Öffentlichkeit Aufschlussreiches zu »Kultursponsoring und Mäzenatentum in Hessen« zugänglich macht und aufzeigt, wie die Verbindung zwischen Kultur und Wirtschaft weiter gestärkt werden kann.
Bernd Abeln, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, sprach bei der Vorstellung des Projekts im Museum Wiesbaden von einer Aktion, die das Land Hessen als Kulturstandort stärke. Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär im Kunstministerium, hob hervor, dass Hessen damit eine Vorreiterrolle übernehme: »In dieser Form hat es solche 'Tage der offenen Tür' in den Kunstsammlungen der Unternehmen in Deutschland noch nicht gegeben.« Neben den sehr umfangreichen und exquisiten Beständen der Großunternehmen gebe es auch eine Vielzahl von kleineren Sammlungen mit beachtenswerten Kunstwerken in Hessen. Nach den Worten der Staatssekretäre wird das Land Hessen durch »Kunst privat!« als kulturell und kulturpolitisch bedeutender Standort weiter profiliert.
Vorbereitet wurde »Kunst privat!« durch eine Gruppe aus Vertretern des ALTANA Kulturforums, der Deutschen Bank Kunst, der Dresdner Bank Kunstsammlung, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, des Galerienverbandes Hessen und Rheinland-Pfalz, der Messe Frankfurt, des Museums Wiesbaden sowie der beiden Landesressorts für Wirtschaft und Kunst.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Weiterführende Links: www.kunstprivat.info

