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IBUg 2011 - Urbane Kunst trifft sächsische Industriekultur

© Steffen Barth

Die Industriebrachenumgestaltung (kurz IBUg) geht in diesem Jahr bereits in ihre sechste Auflage. Ab dem 26. August beziehen mehr als 70 Künstler aus 10 Ländern in den Palla-Werken im sächsischen Meerane ihr neues Domizil und werden das ehemalige Textilkombinat in einer einwöchigen Kreativphase mittels Graffiti, Streetart, Urban Art Installationen und Performances in ein Gesamtkunstwerk verwandeln.

Auch 2011 haben sich zahlreiche nationale und internationale Künstler zur IBUg angekündigt. Mit dabei sind u.a. Ta55o (Meerane), Zone56 (Glauchau), Tshunc und Flamat (Leipzig), Andy K und Jens Besser (Dresden), Wurstbande (Berlin), Atem (Frankfurt am Main), Hifi (Dortmund), Chromeo (Schweiz), Ruskig (Schweden), Emilone (Österreich), Faunagraphic und Rocket (Großbritannien), Pixelpancho (Italien) Eon 75 und Subone (USA), Rallitox und Eme (Spanien), Amin und Marchal Shaka (Frankreich) oder Enes (Niederlande).

Die Ergebnisse werden dann vom 2. bis 4. September im Rahmen eines Festivals für Urbane Kultur dem Publikum vorgestellt. Dabei soll die IBUg auf das traditionsreiche Umfeld besonders Bezug nehmen. Die Meeraner Schneiderin Petra Lorenz wird beispielsweise aus alten Palla-Stoffen eine IBUg-Kollektion kreieren, die in einer Modenschau präsentiert wird. Und es soll Tandemführungen mit ehemaligen Fabrikarbeiter und Künstlern durch die umgestaltete Brache geben. Zu den Höhepunkten des Wochenendes gehören der
Vortrag des Dresdner Künstlers Jens Besser, der am Samstag sein aktuelles Buch »Lak Aan Braak« über ein gleichnamiges Mural Art Projekt in den Niederlanden und eigene Arbeiten vorstellt, und die traditionelle
IBUg-Party, die am Samstagabend ab 22 Uhr zum Feiern und Tanzen einlädt. Im umfangreichen Rahmenprogramm sind außerdem ein Urban Art Markt, Kurzfilme über Graffiti und Streetart sowie eine Kunstauktion geplant.

Weitere Informationen zur IBUg gibt es im Internet unter

www.ibug-art.de

Ein Video von der IBUg 2010 als Vorgeschmack gibt es hier:

http://vimeo.com/16739059

Michael Lippold
29.07.2011, Dirk Heinze
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