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Meldung

Kreative fordern Technik

Popkomm

Die MHMK Macromedia Hochschule unterzieht Musikplattformen einem Stresstest. Die Ergebnisse werden auf der Popkomm vorgestellt.

Welche Musikplattformen lohnen sich für Künstler und Labels, liefern ihnen einen echten Mehrwert und erweisen sich langfristig als nachhaltig? Diese Fragen werden am Donnerstag, den 08. September beim Panel »Kreative fordern Technik – Musikplattformen im Stresstest« diskutiert. Das Panel wird vom VUT initiiert und beginnt um 10:20 Uhr in der Airbase des Media_Gate auf der Popkomm. 14 Musikplattformen von Spotify über Soundcloud, vimeo bis hin zu tape.tv werden dabei auf den Prüfstand gestellt.

Welche Musikplattformen lohnen sich für Künstler und Labels, liefern ihnen einen echten Mehrwert und erweisen sich langfristig als nachhaltig? Diese Fragen werden am Donnerstag, den 08. September beim Panel „Kreative fordern Technik – Musikplattformen im Stresstest“ diskutiert. Das Panel wird vom VUT initiiert und beginnt um 10:20 Uhr in der Airbase des Media_Gate auf der Popkomm. 

 In einer Studie, die der VUT initiierte und von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation unabhängig umgesetzt wurde, wurden verschiedene aktuelle Onlinevertriebs- und -vermarktungsplattformen für Musik mit Hilfe eines Benchmarks bewertet – allerdings nicht aus Sicht des Nutzers, sondern aus Sicht des Künstlers. Die Ergebnisse der Studie werden auf dem Panel von Prof. Matthias Gülzow von der Macromedia vorgestellt und von Musikunternehmen diskutiert. Christof Ellinghaus, Geschäftsführer vom Label City Slang, Dirk Wilberg, Geschäftsführer von Community Promotion und Henning Grambow, Geschäftsführer von Sugar Candy Mountain und selbstvermarktender Künstler werden Ihre Einschätzungen zu den Plattformen abgeben und den Nutzen der Angebote diskutieren. Dabei werden neben den Studienergebnissen auch die eigenen Erfahrungen der Experten einbezogen. Moderiert wird das Panel von Lukas Schneider, der ebenfalls Musiker ist und Informationswissenschaften studiert. 

Im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung der Plattformen durch die Macromedia wurden ganz unterschiedliche Kriterien in die Bewertung der Angebote einbezogen: die finanziellen Aspekte bilden nur ein Bewertungskriterium, daneben wurden beispielsweise auch die Möglichkeiten für Promotion oder die Transparenz der verschiedenen Musikplattformen in die Wertung einbezogen. Insgesamt wurde jede Plattform nach 8 Über- und 45 Unterkategorien Kriterien beurteilt. Welche Plattform tatsächlich einen Mehrwert für Künstler und Labels bietet, wo sich investierte Zeit und aufgewendetes Budget lohnen – sei es nun im Bezug auf einen finanziellen Gewinn oder eine Steigerung der eigenen Bekanntheit, wo die Bedingungen für Künstler fair sind und den Kunden ein übersichtliches Angebot geliefert wird, wird sich beim Panel mit der Kombination aus wissenschaftlicher Studie und Expertenmeinung herausstellen. Es wird spannend, welche Musikplattformen vorne mit dabei sind.

In die Untersuchung einbezogen wurden folgende Plattformen:

  • bandcamp
  • Google Music Beta
  • PledgeMusic
  • recordJet
  • restorm
  • SellaBand
  • Sellaround
  • Simfy
  • SoundCloud + SoundRain
  • Spotify
  • tape.tv
  • vimeo
  • wahwah.fm

Im Anschluss an das Panel besteht für die Zuschauer die Möglichkeit zur Diskussion und zum gemeinsamen Austausch.

04.09.2011, Dirk Heinze
Quelle: VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V.
Weiterführende Links: http://www.popkomm.de
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