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Impulsräume für die Kreativwirtschaft

Diesen Freitag findet in Berlin die Jahreskonferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft statt. Den Veranstaltern geht es dabei um die Suche nach Unternehmen und Initiativen, die kreativ, innovativ und nachhaltig sind. Dazu möchte man in diesem Jahr mit sog. Impulsräumen neue Veranstaltungsformate ausprobieren.

Kreativ arbeiten mit Erfolg

Die volkswirtschaftlichen Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft sind hinlänglich belegt und bekannt. Inzwischen hat man die Phase der Umsetzung beschritten, nachdem zahlreiche Studien diese Potenziale benannt und der Politik auf Bundes-, Landes- oder kommunalen Ebene Handlungsempfehlungen gegeben haben. Doch die Akzeptanz der Branche, die ja aus mehreren Teilbranchen besteht, ist offenkundig noch nicht ausreichend. Mit dem Forum »Creative Stage« will man am 11. November den geladenen Kreativunternehmen Gelegenheit geben, in lediglich 8 Minuten ihre Ideen und Konzepte gegenüber anderen Unternehmen und Multiplikatoren vorzustellen.

Innovation für Alle!

Längst haben sich die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft von kreativen Impulsgebern und Dienstleistern hin zu Produzenten und Innovatoren entwickelt. Was ist zu tun, um die enormen Potenzaile der Branche für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erschließen? Hilfreich waren im letzten Jahr hier die sog. Kreativstammtische, die dazu beitrugen, Kreative in der Region untereinander zu vernetzen. Immer wieder wurde deutlich, wie wenig man voneinander weiß. In einem neuen Schritt werden nun am Innovationsstammtisch diese Akteure auf Vertreter anderer Wirtschaftsbereiche sowie der Wissenschaft treffen, um die Chancen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auszuloten.

Neue Impulse braucht das Land!

Ungewöhnliche innovative und nachhaltige Arbeits- und Geschäftsmodelle gelten als besonderes Merkmal der Kultur- und Kreativwirtschaft. Doch wie sind die daraus entstehenden Impulse noch stärker für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen und für die Branche selbst in Wert zu setzen? Die These ist, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft selbst eine Vorreiterrolle für die gesamte Gesellschaft einnimmt. Mit dem Design-Thinking-Workshop wird nun in Berlin durch die Anwendung neuer Tools und Methoden aus Design und anderen Teilbranchen versucht, den Innovationsprozess selbst zu verkürzen.

Rahmenprogramm

Bei der Jahrestagung am 11. November werden Wirtschaftsminister Philipp Rösler sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, Grußworte halten. Zudem wird am Nachmittag eine Podiumsdiskussion unter dem Titel »Work in Progress - vom Jetzt gemeinsam in die Zukunft« mit Vertretern aus Politik und Kreativwirtschaft stattfinden. Am Vorabend werden zum zweiten Mal die Kultur- und Kreativpiloten an 32 kreative Geschäftsideen und deren »Auf die Straße-Bringer« verliehen.

Weitere Informationen:

http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

http://www.kultur-kreativpiloten.de

www.rkw-kreativ.de 

Quelle: Kulturmanagement Network / Initiative der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft
09.11.2011, Dirk Heinze
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