Meldung
Wieviel Staat braucht oder erträgt die Kultur?
Ist es der Bund, sind es die Kantone, sind es die Städte, oder sind es doch eher die Privaten, die - via Mäzenatentum, Sponsoring, Stiftungen, Stipendien oder Preisvergaben - der Kunst und Kultur fördernd unter die Arme greifen können oder sollen?Antworten geben im DOSSIER:
- Peter Stücheli-Herlach, Dozent für Politische Kommunikation am Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM der Zürcher Hochschule Winterthur ZHW: »Leitlinien einer subsidiären und konsensfähigen Kulturpolitik«
- Max Fuchs, Prof. für Kulturtheorie und Kulturpolitik an den Universitäten Duisburg-Essen, Hamburg und Basel: »Kultur und die Grenzen der Marktlogik«
- Robert Nef, Co-Hrsg. Schweizer Monatshefte und Leiter des Liberalen Instituts der Schweiz: »Mehr Kultur - weniger Staat«
- Thomas Hermsen, Prof. für Sozialmanagement und allgemeine Soziologie an der Katholischen Fachhochschule Mainz: »Kunstförderung im Übergang zur Moderne«
- Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich: »Visionen einer innovativen Kulturpolitik«
- Philipp Klaus, Partner im INURA Zürich Institut: »Produktionssystem Kulturwirtschaft«
- Angela Kreis-Muzzulini, Inh. der Kommunikationsagentur Perex Communications sowie Gründungspräsidentin des Schweizerischen Berufsverbandes der Kulturmanager chcm: »Kulturmanagement als professionelle Kulturvermittlung«
- »Kulturförderung in der Praxis«: Suzann-Viola Renninger, Co-Hrsg. Schweizer Monatshefte, im Gespräch mit Walo Bauer, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Schweizer Verbands der Raiffeisenbanken und Franz Würth, Öffentlichkeitsarbeit Schweizer Verband der Raiffeisenbanken, sowie mit Konrad Bitterli, Kurator am Kunstmuseum St. Gallen
ZU GAST: Die Flamencotänzerin Brigitta Luisa Merki
IN DER GALERIE: Der Photograph Christian Riis Ruggaber
VORGESTELLT: Lennart Meri - Ein Leben für Estland
AUSSERDEM:
20 Bücher von und über Heine (Irene Ferchl), Heinrich Heine und die Deutschen (SAID), Jacob Burckhardt, monumental (Ludger Lütkehaus), W.M. Diggelmann (Hans-Rüdiger Schwab), Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg (Gerhard Frick) und anderes mehr.

