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23. März 2017

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Menschseum. Tagung „FOCUS“ zu Beziehungsarbeit in Museum

Die sozialen Facetten neuer, digitaler Kommunikation bringen für Museen neue Aufgabenbereiche mit sich, die weit über Apps und kreatives Marketing hinausgehen. Für nachhaltige Effekte kultureller Arbeit ist es vielmehr grundlegend, zukunftsfähige Visionen zu entwerfen und Strategien zu entwickeln und mit allen Abteilungen in Gemeinschaftsarbeit umzusetzen. Hier setzt die Tagung „FOCUS. Menschen. Machen. Museum“ an, die am 26. und 27. März in Brandenburg an der Havel stattfindet.

Obwohl mit derselben Disziplin beschäftigt, finden die beiden Parallelwelten der Forschung zu Museen und ihren Inhalten auf der einen und der musealen und angrenzenden kreativwirtschaftlichen Praxis auf der anderen Seite nur selten zusammen. Oft führt dies dazu, dass neuen Projekten die theoretische Basis fehlt, dass trotz guter Vergleichs- und Pilotprojekte aus dem Bauch heraus agiert oder zu kurzfristig gedacht wird. Aus diesem Grund hat es sich FOCUS zur Aufgabe gemacht, Wissenschaftler, Führungs- und Nachwuchskräfte aus Museen sowie Dienstleister aus der Medien-, Design- und Ausstellungsbranche zusammenzubringen, um den Austausch und die gegenseitige Inspiration zu fördern.

Unabhängig von den täglichen Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter, von finanziellen Rahmenbedingungen oder inhaltlichen Schwerpunkten werden Besucher- und Stakeholderbindung, Zielgruppen und Vermittlungsaufgaben immer wichtigere Aufgaben der Museumsarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Museen in einer pluralistischen Gesellschaft als lebendige Orte des Austausches gestalten lassen.

Die kommunikative Arbeit über reines Fachwissen hinaus gehört zu den anerkannten Kernaufgaben von Museen. Im Kontext von lebenslangem Lernen stehen die Reflexion aktueller Themen und das Eröffnen neue Blickwinkel zunehmend im Mittelpunkt.

Wenn der Schwerpunkt von FOCUS in diesem Jahr auf dem sozialen Miteinander im Museum liegt, geht es also sowohl um die Einbindung verschiedenster gesellschaftlicher Besuchergruppen als auch um die Beziehung zu Ehrenämtlern, Fördervereinen oder Stakeholdern, um Kooperationen mit der (Kreativ)Wirtschaft und nicht zuletzt um die Mitarbeiter selbst. Dafür braucht es eine Vielzahl an Kompetenzen in den Bereichen Management, Vermittlungsarbeit oder Fundraising, die in museologischen und museumsmanagerialen Aus- und Weiterbildungen nur bedingt abgedeckt werden.

Das Programm von FOCUS deckt diese umfangreichen Aspekte des sozialen Miteinanders in einer Vielzahl an praxisnahen Beispielen ab. Sie zeigen neue, digitale Partizipations- und Vermittlungsmöglichkeiten auf und decken die Verschiedenheit potentieller Zielgruppen ab. Inklusive und barrierefreie Projekte werden ebenso vorgestellt, wie solche für Menschen mit Demenz, aber auch für Kinder, für internationale und regionale Besucher. Hinzu kommen Präsentationen zur Zusammenarbeit mit Vereinen und Freundeskreisen oder Public Private Partnerships. Sie alle zeigen, wie eng sämtliche Bereiche der Museumsarbeit verzahnt sind und sein sollten, um den gesellschaftlichen Aufgaben der Museumsarbeit professionell entgegen zu treten.

Zusätzlich bietet FOCUS eine kleine Fachmesse mit Dienstleistern und Beratungsinstitutionen, bei denen man sich über die technischen Entwicklungen etwa zu Guides, CRM oder Ticketing informieren kann.

FOCUS. Menschen. Machen. Museum
am 26. und 27. März 2015
im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel
Infos zur Anmeldung und das ausführliche Programm finden Sie
hier


Weitere Beiträge zum Thema:

Rezension zu »Müde Museen. Wie Ausstellungen unser Denken verändern könnten«
Inklusion als Thema im KM Magazin 03/2014
Interview zum Berufsbild Besucherforschung
Freundeskreise als Thema bei der 11. Tagung des Arbeitskreises Museumsmanagement

13.02.2015, Kristin Oswald
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