Staatssekretärin Barbara Kisseler wird zur Honorarprofessorin bestellt
Prof. Dr. Hermann Voesgen, Prodekan und Leiter des Studienganges Kulturarbeit, wird die Veranstaltung eröffnen. Die Laudatio hält Prof. Ulrich Khuon, Intendant des Thalia Theaters Hamburg. Nach der Bestellung durch Frau Prof. Dr. Helene Kleine wird Frau Prof. Barbara Kisseler ihre Antrittsvorlesung halten zu dem Thema: »Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Über die Ökonomisierung des Kulturbetriebs«.
Barbara Kisseler ist dem Studiengang Kulturarbeit der FH Potsdam seit seiner Gründung eng verbunden. Sie war von 1995 bis 2000 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Modellstudiengangs. In dieser Funktion trug sie wesentlich zur fachlichen Entwicklung und Vernetzung bei. Seit ihrer Berufung zur Kultur-Staatssekretärin in Berlin besteht ein kontinuierlicher Austausch zwischen ihr und dem Studiengang. So sprach sie im WS 2004/05 in einem Gastvortrag über die Kulturentwicklungsplanung in Berlin und gibt Hinweise und Hilfestellun zu Praktika und Berufseinstiegsmöglichkeiten. Neben ihrem fundierten Fachwissen und ihrer beruflichen Stellung ist vor allem Frau Kisselers Fähigkeit, Kulturpolitik kritisch zu beleuchten, für den Studiengang Kulturarbeit sehr produktiv. Der Studiengang Kulturarbeit möchte mit der Honorarprofessur Frau Kisselers Verdienste um die Hochschule ehren und ihre Kompetenzen für die Lehre nutzen.
Staatssekretärin Barbara Kisseler sagt zu ihrer Ernennung zur Honorarprofessorin an der FH Potsdam: »Ich freue mich auf die Möglichkeit, meine langjährigen praktischen Erfahrungen mit Studenten zu reflektieren und den eigenen kulturpolitischen Alltag hinterfragen zu können. Ich möchte die Studenten während ihres Studiums auf das vorbereiten, was sie danach in der vielfältigen Kulturlandschaft erwartet und freue mich darauf, zusammen mit anderen Vertretern des Kulturbetriebes, Lehre und Praxis an der FH Potsdam weiter zu verzahnen.«
Barbara Kisseler, Jahrgang 1949, studierte Theaterwissenschaften, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik an der Universität Köln. Nach dem Magister Artium war sie beim Deutschlandfunk, dem WDR sowie der Carl-Duisberg-Gesellschaft tätig. Sie war bei der Stadt Bonn Angestellte im Kulturdezernat, Leiterin des Kulturamtes erst der Stadt Hilden, anschließend der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ab 1993 leitete sie die Abteilung Kultur des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, bis sie im August 2003 Staatssekretärin für Kultur bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur,
Berlin, wurde.

