Kulturelle Bildung muss (auch) Bundesaufgabe bleiben
Dazu erklärte der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, der Essener Kultur- und Bildungsdezernent Dr. Oliver Scheytt: »Kulturelle Bildung ist das Fundament der Kulturpolitik und eine Voraussetzung für die kulturellen Kompetenzen, die die Menschen in der Gesellschaft der Zukunft benötigen. Auch der interkulturelle Dialog setzt kulturelle Bildung voraus. Wir brauchen dafür in erster Linie mehr öffentliche Mittel und keinen Streit um Zuständigkeiten. Das Engagement des Bundes und die gemeinsame Finanzierung von Modellversuchen durch Bund und Länder müssen erhalten bleiben.«
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von Kulturpolitikern und an Kulturpolitik interessierten Menschen. Sie setzt sich seit fast drei Jahrzehnten für das »Bürgerrecht Kultur« und für kulturelle Vielfalt ein.
Die Erklärung anläßlich der Bonner Tagung »Beheimatung durch Kultur?« als PDF.

