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5. Dezember 2008

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Kunstsammler Froehlich zieht seine Werke aus Karlsruhe ab

Sigmar Polke, Freundinnen, 1965/66
Foto: Archiv Sammlung Froehlich, Stuttgart

Nach seiner scharfen Kritik an der laufenden Ausstellung „Faster! Bigger! Better!“ des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) droht der Kunstsammler Josef Froehlich mit dem Abzug seiner Sammlung aus Karlsruhe.

Der Sammler aus Leinfelden-Echterdingen kritisierte laut 'Stuttgarter Zeitung', u.a. den Umgang mit seinen Werken in der Präsentation der insgesamt 250 Arbeiten und bezeichnete diese als eine wilde Mischung ohne Rücksicht auf die Qualitätsunterschiede. Das ZKM wehrte sich gegen diese Kritik, da man den Sammler mehrfach zum kuratorischen Konzept sowie zur Hängung seiner Werke befragt habe. Zudem habe er bei den Sitzungen des Sammlerbeirats, in denen die Konzepte besprochen wurden, nicht teilgenommen.

In den vom Sammler vorgebrachten Gründen sieht das ZKM keinen Anlass zu einer vorzeitigen Beendigung der Kooperationsvereinbarung, die bis zum 31. Dezember 2009 läuft.

Das ZKM würde den Rückzug der Sammlung Froehlich zwar bedauern, ist sich aber einer zukünftigen Zusammenarbeit mit den anderen Sammlern sicher. „Nach Aussage des Sammlerbeiratsvorsitzenden Friedrich E. Rentschler haben nicht nur Herr Weishaupt, sondern auch alle anderen mit dem ZKM - Museum für Neue Kunst kooperierenden Leihgeber ihre Zusammenarbeit mit  unserem Haus auch weiterhin bestätigt.“ so die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Irina Koutoudis, gegenüber Kulturmanagement Network.

Zurzeit arbeitet das ZKM – Museum für Neue Kunst mit der Sammlung Rentschler (FER), Sammlung Graesslin, Sammlung Boros, Sammlung Weishaupt, VAF/MART, TBA-21 Thyssen Bornemisza Art Contemporary und LBBW Landesbank Baden-Württemberg zusammen.

28.02.2007, V S
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