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5. September 2008

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Meldung

Erfolgreicher Start der duesseldorf contemporary

Der Premieren- und Vernissagetag der dc duesseldorf contemoporary war durch ausgelassene und erwartungsvolle Kaufstimmung auf Seiten des zahlreich erschienenen Publikums geprägt. Über 8.000 Besucher zeigten sich begeistert von dem intelligenten Raumkonzept des Düsseldorfer Messearchitekten Karsten Weber (Rheinflügel). Die offene und museal anmutende Ausstellungsarchitektur hielt dem Besucherandrang wacker stand. Der allgemein als erfrischend und inspirierend wahrgenommene Galerienparkours regte die Kauflust der Besucher an.

Die Sammlerin Ella Fontanals-Cisneros betonte: »Als Sammlerin weiß ich natürlich, wo man Arbeiten von etablierten Künstler erstehen kann. Die dc duesseldorf contemporary ist eine großartige und gleichzeitig erfrischende Messe, auf der keine alltägliche Kunst präsentiert wird: Die dc bietet viele Überraschungen und junge Talente. Sie besetzt die Nische für zeitgenössische Kunst«.
 
Große Zufriedenheit und gute Stimmung auch bei den 85 Ausstellern, von denen bereits am ersten Tag viele mit Verkäufen und Kontakten zu internationalen Museen und Sammlern punkten konnten. Der Stand der Düsseldorfer Galerie Cosar war in der ersten Stunde nach der Eröffnung quasi ausverkauft. Es gingen zwei Arbeiten von Melissa Gordon (5000 – 8.750 EUR), sowie eine Arbeit von Glen Rubsamen (17.000 EUR). Ebenfalls von Cosar verkauft: Stefan Kürten »Red Eyes and Tears« (42.000 EUR). Eigentlich sollte die Arbeit von Kürten in der Ausstellung im Museum Haus Esters, Krefeld gezeigt werden. Doch die Entscheidung, es auf der dc präsentieren, hat sich bezahlt gemacht. Fiedler Contemporary aus Köln platzierte ebenfalls zwei Arbeiten von Beat Zoderer (7.000 – 13.000 EUR). Mother’s Tankstation aus Dublin verzeichnete Verkäufe und freute sich über eine »enthusiastic crowd“. Die Frankfurter Galerie Voges + Partner punktete in ihrer One Man Show von Manfred Peckl. 5 Bilder meldete die Galerie als verkauft (je ca. 4.800 EUR). Zwei davon gingen nach München in Privatsammlungen. Uli Voges zeigte sich äußerst zufrieden und freute er sich vor allem über viele neue Kontakte, die er am Stand machen konnte. Überzeugen und verkaufen konnte in den ersten beiden Messetagen auch DNA aus Berlin. Hier nutzte der Künstler Clemens Krauss die einmalige Offenheit des Standes für eine eher museale Präsentation. Von sieben Vitrinen der Installation »Das Körper-Körper Problem« (je 6.500 EUR) wurden vier verkauft. Eine Arbeit ging an das Teheran Contemporary Art Museum. Die große und freudige Überraschung am Stand von DNA: der Verkauf der großen Bronzeskulptur „Speedformel“ (50.000 EUR). Die Wilkinson Gallery zeigte sich hoch erfreut über Verkäufe an verschiedene Museen. Fred aus London hat mit sieben verkauften Arbeiten die Hälfte seines Programms an Sammler abgeben können.


18.04.2007, Andreas Barthelmess, G+J ArtEvents; Walter Gehlen, dc contemporary; Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand, Energie des Landes NRW, Foto: Marcus Schumacher // Foto Höller GmbH, Düsseldorf

18.04.2007, Andreas Barthelmess, G+J ArtEvents; Walter Gehlen, dc contemporary; Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand, Energie des Landes NRW, Foto: Marcus Schumacher // Foto Höller GmbH, Düsseldorf
 

Glückliche Gesichter zeigten heute die 11 Aussteller aus der Galerienschau »The Progress Imperative« bei der Jurybegehung und anschließenden Vergabe des Audi Art Awards auf der dc duesseldorf contemporary. Der erstmalig vergebene und extra für die dc entwickelte Preis von Audi ist mit 5.000 EUR dotiert und ging an ESLprojects aus Los Angeles. Die vierköpfige Jury, bestehend aus Prof. Stephan Berg (Kunstverein Hannover), Dr. Veit Loers (freier Kurator und Autor), Stefan Kobel (freier Journalist) und von Audi Ingolstadt Christian Labonte (Audi Design) hat entschieden: Der Preis geht mit der Vergabe an ESLprojects (dc duesseldorf contemporary, Halle 8, Stand A1)an eine Galerie, deren Progamm nicht ausschließlich kommerziell ausgerichtet ist. ESL sieht sich als Schnittstelle zwischen Kunstakademie, Kunstinstitutionen und Künstlern verstanden werden möchte.
 
Am Ende des ersten offiziellen Publikumstags dann als Überraschungsgast: Mario Testino. Sein erster Besuch nach Ankunft in Düsseldorf galt direkt der dc duesseldorf contemporary. Bei seinem Rundgang informierte er sich am Stand der Wilkinson Galerie aus London und ließ sich bei Alison Jacques aus London Arbeiten von Stef Driesen und Sven-Ole Frahm zeigen. Bei Thomas Flor aus Düsseldorf interessierte Testino sich besonders für die Raumskulptur von Felix Schramm. Seinen Eindruck von der Messe formulierte Testino mit den Worten: »It is a great place«. Heute, am 20.04.2007 eröffnet seine Ausstellung „Testino-Out Of Fashion“ im NRW-Forum Düsseldorf.
 
Die Verkaufs- und Stimmungsbilanz am Ende der ersten beiden Messetage bestätigt, was die Galerien durch ihren Vertrauensvorschuss gegenüber der neuen Messe für zeitgenössische Kunst signalisiert haben: die dc duesseldorf contemporary hat ihren Platz als Handels- und Kontaktbörse im Kunstmarkt eingenommen.

20.04.2007
Quelle: Pressemitteiltung der dc duesseldorf contemporary
Weiterführende Links: www.dc-fair.de
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