Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen
Das Programm des 19. Musikschulkongresses präsentiert sich als das Schaufenster der modernen Musikschulpädagogik. Unter dem Motto »Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen« werden Musikpädagogen aus den an bundesweit 4.000 Standorten vertretenen 950 öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen neue und aktuelle Unterrichtsmethoden präsentiert, um für über eine Million Schülerinnen und Schüler ihre hohe Angebotsqualität weiter zu entwickeln.
Aufgabe der öffentlichen Musikschulen ist es, mit hoher Kompetenz und Kreativität ihren Schülerinnen und Schülern Musik und die vielfältigen Möglichkeiten des Musizierens zu vermitteln. »Musikschule für Morgen« ist dabei ein Stichwort für die Qualität der öffentlichen Musikschulen: Hier wird mit musikpädagogischen Angeboten den Herausforderungen unserer Gesellschaft begegnet. Von der Musikalisierung ab dem Säuglingsalter, in den Angeboten musikpädagogischer Elementarerziehung im Vorschulalter, im Klassenmusizieren an den allgemein bildenden Schulen, im Instrumental- und Vokalunterricht über das Ensemblespiel bis hin zu Angeboten für den Dritten Lebensabschnitt, von Musikunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wie für Menschen mit Behinderung bis hin zur Begabtenförderung – die Anforderungen an die Musikschulen sind von einer außerordentlichen Bandbreite.
Welche Konzepte und zeitgemäßen Modelle es in den vielfältigen Bereichen einer lebendigen Musikschularbeit gibt, will der Musikschulkongress ’07 des VdM unter dem Motto »Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen« in Mannheim zeigen.
Seit über 1971 wirken die Musikschulkongresse als wegweisende Ideen- und Impulsgeber auf dem Gebiet der Musikschulpädagogik bis weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Das Themenspektrum des Musikschulkongresses ’07 reicht von »Musikalische Bildung von Anfang an« und »Musikschule und Kindertagesstätten« über »Musikschulunterricht im Vormittag der Grundschule«, »Gitarrenklassen - Klasse Gitarren?!« und »Musikunterricht mit 'Ausländerkindern'« bis hin zu »Musikschule - Schule auch für ältere Erwachsene«, »Tanzen / Bewegung generationenübergreifend« und »Lebenslanges Lernen«. Ebenso stehen auf dem Programm »HipHop, Rap und Rhythmik«, »Musik und Computer«, »Latin Percussion für Musikschulen«, »Musikvermittlung und Konzertpädagogik«, »Musik mit dem Plattenspieler«, »Bodypercussion« oder »Musik und Medizin«.
Wie wichtig das aktive Musizieren für Kinder und Jugendliche ist, wird der bekannte Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer in seinem Vortrag zur Kongresseröffnung erläutern. Die renommierten Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerd Schäfer und Prof. Dr. Jürgen Oelkers werden in den beiden großen Plenen am Samstag über »Frühe Wege in die Musik« bzw. »Gehört Musik in die Schule der Zukunft?« sprechen.
Auf ein exklusives Highlight musikalischer Art dürfen sich die Kongressbesucher am Freitagabend freuen: auf ein spannendes »Cross-over-Projekt« – das gemeinsame Konzert der gefeierten Band »Söhne Mannheims« mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg.
Der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs ist traditionell Gastgeber des Begegnungsabends am Kongresssamstag, diesmal unter dem Motto »Begegnung im Quadrat« in der Musikschule Mannheim.
Zum Abschluss lädt der Musikschulkongress die Mannheimer Öffentlichkeit am 13. Mai 2007 um 11.00 Uhr zu dem Konzert der Musikschule Mannheim »Mannheim macht Musik«.
Der Musikschulkongress ’07 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Stadt Mannheim und dem Land Baden-Württemberg.
Weitere Informationen und das Kongressprogramm unter www.musikschulen.de

