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5. Dezember 2008

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Neuer Masterstudiengang

Die Universität Neapel »Friedrich II.« hat in Kooperation mit dem Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen und der Hochschule Zittau/Görlitz die Ausschreibung für den neuen Masterstudienganges »Europäische Kulturpolitik Neapel/Görlitz« eröffnet. Er führt zum Titel eines »Master in European Cultural Politics« und berechtigt zur Promotion im Fach Kulturpolitik.

Der Intensivstudiengang dauert zwei Semester und beginnt im Februar 2005 in Neapel. Die Praktikumsperiode bietet Einsatzmöglichkeiten in Italien, Brüssel, Mitteleuropa oder Sachsen. Im September nehmen die Studierenden an der III. Internationalen Sommerschule der Künste Görlitz- Zgorzelec- Zhorelec teil. Die Vorlesungen an der Hochschule Zittau/Görlitz laufen bis Weihnachten. Im Januar 2006 finden die Abschlußprüfungen in Neapel statt.

Für Görlitz und seine Partnerhochschulen stehen 12 der 24 Studienplätze zur Verfügung. Bewerbungsfrist an der Universität Neapel ist der 20. Dezember 2004. Unterrichtssprachen sind Italienisch (in Italien) und Deutsch (in Deutschland). Studienvoraussetzung ist mindestens die italienische »Laurea« oder der »Bachelor of Arts«.

Aus gemeinsamen Forschungen des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen und der Universität Neapel entstand 2001 in Neapel ein Schwesternstudiengang zum Görlitzer Studiengang »Kultur und Management« an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Neapel ist seit der großen Sanierung Anfang der 90er Jahre wieder eine der sozial und kulturell attraktivsten Städte Italiens. Traditionell ist das Vielvölkergemisch ein Tor zum östlichen Mittelmeer-Raum. Das Archäologische Nationalmuseum und das barocke Stadtzentrum bieten einzigartige Studienmöglichkeiten antiker Kunst und aktueller Probleme.

Görlitz mit seinem ebenfalls in Gänze erhaltenen barocken Stadtzentrum ist nach Ansicht vieler Fachleute die »schönste Stadt Deutschlands« (Gottfried Kiesow). Sie bewirbt sich derzeit um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2010. Durch die Grenzlage mit Polen und Tschechien bietet sie besonders günstige Bedingungen für das Studium der Voraussetzungen und Möglichkeiten europäischer Kulturpolitik. 

17.06.2005
Quelle: Institut für kulturelle Infrastruktur, Görlitz
Weiterführende Links: www.kultur.org
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