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Meldung

Kulturamt der Zukunft. Herausforderungen und Perspektiven

Der Verein »KulturNetz e.V.« lädt am Freitag, 26. Januar 2007, um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion »Kulturamt der Zukunft: Herausforderungen und Perspektiven« in das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart ein.

Teilnehmer des Podiums sind
-    Dr. Susanne Eisenmann, Kulturbürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart,
-    Prof. Dr. Thomas Knubben, langjähriger Kulturamtsleiter und Vertreter des Instituts für Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg,
-    Siegfried Dittler, Geschäftsführer des Kulturforums Schorndorf,
-    Petra Weber, Leiterin des Verantwortungszentrums Kultur und Wirtschaftsförderung der Stadt Eppelheim.
Moderator des Abends ist Ralf Caspary (SWR). Die Veranstaltung richtet sich an Kulturschaffende aller Bereiche.

Früher waren Kulturämter Verwalter, später dank zunehmender Professionalisierung des Personals sowie guter finanzieller Ausstattung Gestalter kommunaler Kulturarbeit. In Zeiten knapper Kassen muss die Frage nach dem künftigen Selbstverständnis des Kulturamts neu gestellt werden. Die Podiumsveranstaltung möchte hinterfragen, welchen Einfluss einerseits die Struktur des Amtes auf Gestaltungsspielräume, andererseits das lokale Umfeld (Großstadt/Kleinstadt) auf die Arbeit eines Kulturamts hat. Als weiterer Aspekt wird der Stellenwert des Kulturamts, das häufig ja bereits selbst nur Teilbereich eines größeren Amtes (z.B. Schule, Sport, Kultur) ist, im Vergleich zu anderen Teilen der Verwaltung diskutiert. Schließlich wird die Frage erörtert, wie die Zukunft von Kulturämtern aussehen kann: Welchen Herausforderungen müssen sich Kulturämter stellen, wie können die Aufgaben der Kulturverwaltung neu definiert werden, wie können neue Strukturen aussehen? In der Diskussion soll nicht zuletzt das Publikum zu Wort kommen und seine Erwartungen an „das Kulturamt der Zukunft“ formulieren.

Veranstalter der Diskussion ist KulturNetz e.V., das Ehemaligen-Netzwerk des Instituts für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg. Der Studiengang Kulturmanagement entsprang der „Kunstkonzeption des Landes Baden Württemberg“ von 1989, in der es unter anderem hieß: „Wir brauchen Menschen mit kreativer Fantasie, die den Problemen der Gegenwart mit zukunftsgerichteten Ideen begegnen.“ In diesem Sinne werden seit 15 Jahren in Ludwigsburg Kulturmanager ausgebildet, die zu einem hohen Prozentsatz in anspruchsvollen Positionen des Kulturbetriebs tätig sind. Das Arbeitsfeld vieler Absolventen (wie der Podiumsteilnehmer Petra Weber und Siegfried Dittler) ist dabei die Kulturverwaltung. Ziele von KulturNetz e.V. sind es, aktuelle Themen unter den Aspekten von Forschung, Lehre und Praxis aufzugreifen sowie die Vernetzung von Kulturmanagern anzuregen und zu fördern.
 

05.01.2007
Quelle: KulturNetz e.V. / PH Ludwigsburg
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