1. Internationale Orchesterkonferenz in Berlin
Die Internationale Musikerföderation (FIM) wurde 1948 gegründet und vertritt weltweit die Gewerkschaften, Vereinigungen und Berufsverbände der Musiker. Sie verfolgt den Zweck, die Interessen der Musikerinnen und Musiker weltweit zu wahren und zu fördern und zählt Mitglieder in rund 70 Ländern. Seit vielen Jahren ist die FIM von mehreren zwischenstaatlichen Organisationen, wie der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO), der UNESCO und dem Internationalen Arbeitsamt (ILO), wie auch von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Europarat als NGO anerkannt.
Vom 7. bis zum 9. April 2008 organisiert die FIM in Berlin die erste internationale Orchesterkonferenz. Dieser weltumspannende Anlass bietet erstmals die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern von Orchestern jeglicher Art und Größe: symphonische und lyrische Orchester, Kammerorchester und Instrumentalensembles.
Den Orchestermusikerinnen und -musikern aus der ganzen Welt bietet sich die Gelegenheit, an zwölf Podiumsgesprächen mit anschließender öffentlicher Debatte ihre Erfahrungen auszutauschen und über die Schwierigkeiten, Perspektiven und Herausforderungen zu sprechen, mit denen sie und ihre Orchester seit Beginn des 21. Jahrhunderts konfrontiert sind.
Im ersten Teil der Konferenz finden gemischte Podiumsgespräche mit Orchestermanagern und Musikern statt, außerdem werden folgende Gastreferenten zu hören sein: der Dirigent Fabio Luisi (Generalmusikdirektor und Leiter der Sächsischen Staatsoper und Staatskapelle Dresden, Deutschland), Tony Hall (CEO, Royal Opera House – Covent Garden, London, UK), Pamela Rosenberg (Intendantin der Berliner Philharmoniker, Deutschland), Tuomas Kinberg (Intendant des Symphonieorchesters Lahti, Finnland) und Pierre Médecin (Präsident der Europäischen Gewerbekammer der Operndirektoren mit Sitz in Paris, Frankreich).
Zur Anregung der Diskussionen und als Denkanstoß für jeden Einzelnen hat die FIM eine internationale Studie über die Situation und die Funktionsweise der Orchester durchgeführt, deren Ergebnisse den Teilnehmenden vorgestellt werden.
Fast alle europäischen Länder und die USA werden vertreten sein, wie auch zahlreiche weitere Länder: u.a. China, Japan, Indien, Südafrika, Argentinien, Brasilien, Panama, Uruguay.
Eine Simultanverdolmetschung erfolgt in den vier offiziellen Sprachen der FIM: Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.
Die internationale Orchesterkonferenz wird unterstützt von den Musikerverbänden DOV und ver.di (Deutschland), MFO (Norwegen) und den Verwertungsgesellschaften Oestig (Österreich) und GVL (Deutschland). Orchestermusikerinnen und -musiker sowie Orchestermanager, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden sich bitte vor dem 15. März 2008 an die FIM.
Quelle: FIM – Internationale Musikerföderation
Weiterführende Links: www.fim-musicians.com

