Kulturwirtschaft - Trend oder Notlösung?
Das Thema Kulturwirtschaft hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Beachtung gewonnen. Kulturwirtschaft gilt als Wachstumsbranche in einer sich stark verändernden Ökonomie, von der nicht zuletzt neue Impulse für den Arbeitsmarkt erwartet werden. Dabei steht vor allem die spezifische Bedeutung der Kulturwirtschaft für einzelne Regionen im Vordergrund. Die von zahlreichen Bundesländern in Auftrag gegebenen Kulturwirtschaftsberichte dokumentieren diesen Trend und die damit verbundenen Erwartungen. Zugleich zeigt sich aber auch, dass mit dem Begriff der Kulturwirtschaft viele offene Fragen verbunden sind, angefangen mit den Schwierigkeiten bei der Abgrenzung der Kulturwirtschaft von anderen Wirtschaftsbereichen.
Auch in Brandenburg stößt das Thema auf immer mehr Resonanz. So wird derzeit der erste Kulturwirtschaftsbericht für das Land erstellt. Damit geht eine höhere Wertschätzung einher, dennoch steht die öffentliche Diskussion noch weitgehend am Anfang. Welche Bedeutung hat die Kulturwirtschaft für Brandenburg? Welches sind die Potentiale und die spezifischen Schwierigkeiten in der Region? Welchen Nutzen hat die Diskussion für die Akteure in Kunst und Kultur, um die es hauptsächlich geht?
Zu diesen Fragen werden in dieser ersten von acht Veranstaltungen Vertreter aus Politik und Kulturwirtschaft, Experten für die Sparten Film, darstellende Kunst, bildende Kunst und Musik sich als Referenten äußern.
Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam
10.30 Uhr
Begrüßung
Arvid Boellert, Rohkunstbau
11:00 Uhr
Kulturwirtschaft in Brandenburg – Politische Ansätze in einem schwierigen Feld
Holger-Jens Hoffmann, Referent, Wirtschaftsministerium Brandenburg (angefragt)
N.N., Kultusministerium Brandenburg (angefragt)
12:00 Uhr
Was ist Kulturwirtschaft? – Analysen und Debatten aus einem prosperierenden Wirtschaftszweig
Christoph Backes, Kulturwirtschaftsexperte, Bremen
12.30 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr
Film- und Medienwirtschaft in Brandenburg
Petra Maria Müller, Geschäftsführerin Medienboard Berlin-Brandenburg
14:15 Uhr
Brandenburger Galerien
Werner Tammen, Vorsitzender Landesverband Berliner Galerien e.V.
15:00 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr
Lokale Musikwirtschaft in Brandenburg
Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Musikwissenschaftlerin, Universität Oldenburg
16:15 Uhr
Theater in Brandenburg
Prof. Dr. Jürgen Tauchnitz, Theatermarketingexperte, Fachhochschule Lausitz
17:00 Uhr Abschlussdiskussion
17.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Die nächste Veranstaltung „Wie viel Kunst und Kultur leisten wir uns?“ wird am 23. Februar 2007 von 10.30 bis 17 Uhr im T-Werk in Potsdam stattfinden.
Teilnahmebeitrag: 40 Euro für Mitarbeiter von Unternehmen, 20 Euro für Freiberufler und Andere, 15 Euro für ehrenamtliche Mitarbeiter von gemeinnützigen Vereinen, kein Beitrag für Arbeitslose. Bitte geben Sie Ihre Organisation bei der Anmeldung mit an. Aufgrund der Förderung muss der Status oder die Organisation bei der Veranstaltung nachgewiesen werden.
Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Weiterführende Links: www.boell-brandenburg.de

