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20. Juli 2008

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Geisteswissenschaftler: Licht nicht unter den Scheffel stellen!

Deutscher Kulturrat kündigt Publikation zum Arbeitsmarkt Kultur an

Was brauchen Geisteswissenschaftler, um eine Stelle im Arbeitsmarkt Kultur zu finden? Welche Anforderungen werden an sie gerichtet? Was bringen sie für Qualifikationen mit? Wie hat sich der Arbeitsmarkt Kultur in den letzten Jahren geändert und wie werden Geisteswissenschaftler darauf vorbereitet? Mit diesen Fragen befasste sich der Kongress des Deutschen Kulturrates »Kultur als Arbeitsfeld und Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler« im September letzten Jahres. In 14 Tagen erscheint die Dokumentation. Bei Vorbestellungen, die bis zum 15.04.2008 eingehen, entfallen die Versandkosten.
 
Als größtes Problem kristallisierten sich die eher düsteren Berufsaussichten, die Schwierigkeiten einen sicheren Arbeitsplatz im Kulturbereich zu finden sowie die langen Durststrecken bis zu einer erfolgreichen selbständigen Existenz heraus. Dennoch, die Konferenz war keine Klagemauer. Es wurde aufgezeigt, wie erfüllend eine Arbeit für Geisteswissenschaftler im Kulturbereich ist, Nischen wurden deutlich und es wurden praktische Tipps für den Eintritt in den Arbeitsmarkt Kultur vermittelt.
 
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: »Geisteswissenschaftler haben keinen Grund, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Nicht zuletzt das Jahr der Geisteswissenschaften hat gezeigt, wie vielfältig das Spektrum der Geisteswissenschaften ist und in welchen Bereichen überall Geisteswissenschaftler benötigt werden. Der Deutsche Kulturrat hat bei seinem Kongress bewusst den Arbeitsmarkt Kultur für Geisteswissenschaftler in den Blick genommen. Uns ging es darum zu zeigen, dass es auch in den Kernarbeitsmärkten für Geisteswissenschaftler, dem Kulturbereich, Perspektiven gibt. Wir werden die Themen weiterverfolgen und konkrete Vorschläge zur Ausbildung und sozialen Sicherung von Geisteswissenschaftler unterbreiten. Für den Kulturbereich ist es existentiell, dass exzellent ausgebildete junge Geisteswissenschaftler eine vernünftige Berufsperspektive als Angestellte in Kultureinrichtungen und als Selbständige in der Kulturwirtschaft erhalten. Es gibt hier noch viel zu tun!«

01.04.2008, D H
Quelle: Deutscher Kulturrat e.V.
Weiterführende Links: http://www.kulturrat.de
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