Heilbronner Konzert- und Kongresszentrum wird 50
Im Gegensatz zu vielen anderen Hallen im Land musste sie von Anfang an nie wie „Saures Bier“ angepriesen werden und ist natürlich besonders nach dem Umbau und der Erweiterung für 16 Mio. Euro vor der Jahrtausendwende für Veranstaltungen aller Art stark gefragt. Auf Grund der langfristigen Belegung und der begrenzten Saalkapazität musste Heilbronn Marketing Geschäftsführer Bernhard Winkler schon manchen Landesparteitag, Aktionärsversammlung oder Konzerte mit Stars absagen.
Diese Situation hat sich nach dem Umbau ab 2001 wesentlich verbessert. Harmonisch und großstädtisch wurden beim Ausbau zum Konzert- und Kongresszentrum Harmonie die Altbauten und die Neubauten zu einer Einheit gefügt. Daneben wurde gleichzeitig der Stadtgarten über der Tiefgarage wesentlich vergrößert. So wurde der bisherige große teilbare Saal mit 283 m² Bühnenfläche als Glanzstück des Hauses im Emporenbereich erweitert, so dass bei bestuhlten Konzerten über 2000 Gäste Platz finden.
Ein neuer teilbarer Saal mit Größen von 300 und 400 Plätzen mit variabler Bühnengröße und Tagungsnebenräumen füllt seither nicht nur bei Tagungen, Ausstellungen und Konferenzen sondern auch bei Konzerten in mittlerer Größe eine früher bestehende Lücke.
Ein wichtiger Faktor beim Umbau war der Neubau der Kunsthalle im nördlichen Teil und die Schaffung von eigenen Probenräumen für das renommierte Württemberische Kammerorchester Heilbronn im Südflügel, wo auch der neue teilbare Saal wie der seitherige große Saal einen Blick in den Stadtgarten öffnet. Mit der Erweiterung der Kunsthalle durch einen bis 2010 3-geschossigen Ausstellungskubus für 5 Mio. Euro werden zusätzlich 800 m² neue Ausstellungsfläche geschaffen.

