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Wie man von Kunstgeschichte leben kann

Nach dem Studium erreichen nur wenige eine Festanstellung. Gute Geschäftsideen sind gefragt

Nur wer seiner Überzeugung folgt, wird erfolgreich, ist von Karriereberatern immer wieder zu hören. Doch um erfolgreich zu sein, muss erst einmal ein Job her. Und da sieht es hierzulande nicht gerade rosig aus für Kunsthistoriker. Ihre Positionen sind meist staatlich finanziert - und der Staat spart. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind derzeit rund 800 dieser Spezies arbeitslos gemeldet. Das ist fast ein Kunsthistoriker-Jahrgang, da von den insgesamt rund 11 000 Studierenden dieses Fachs etwa 900 jährlich ihr Studium abschließen.

Sind Festanstellungen in der Wirtschaft heute rar, gibt es sie erst recht nicht für Kunsthistoriker. Ein Volontariat in Museen, Galerien, Verlagen, im Kunsthandel oder in Auktionshäusern für nicht mehr als 1000 Euro im Monat und vielleicht ein Zweijahres-Vertrag - mehr ist meist nicht drin. Sogar als Praktikanten müssen sie sich nicht selten verdingen und hoffen, dass es danach weitergeht...


Vollständiger Artikel: http://www.morgenpost.de/content/2008/05/04/beruf/960497.html

Barbara Schröter
07.05.2008, Dirk Heinze
Quelle: Berliner Morgenpost
Weiterführende Links: www.morgenpost.de
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