Rückblick auf die INTHEGA- Frühjahrstagung in Hürth
INTHEGA-Präsident Dr. Rupert Kubon, zugleich Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen, begrüßte 280 Teilnehmer und hob die Bedeutung der in der Mitgliederversammlung verabschiedeten neuen Leitlinien der INTHEGA »Engagiert für das Theater in der Fläche« hervor.
Der begleitende Theatermarkt war ein wichtiges Begegnungsforum, auf dem in Hürth 44 Theater und Gastspieldirektionen die Musiktheater- und Tanzangebote für die Spielzeit 2009/10 präsentierten. »Ohne die selbständige professionelle Leistung der Kultureinrichtungen in den knapp 400 Mitgliedsstädten mit Theatergastspielen ist die kulturelle Versorgung für 4,2 Millionen Theaterbesucher pro Jahr undenkbar«, stellte Geschäftsführer Thomas Löffler, Leiter der FILharmonie Filderstadt, fest. »Wir haben gute Gespräche mit großem Informationsaustausch geführt«, fasste die Hürther Bürgerhaus- und Kulturamtsleiterin Frauke Kemmerling das Ergebnis zusammen.
Die Herbsttagung der INTHEGA findet am 20. und 21.10.2008 in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt.
Engagiert für das Theater in der Fläche
Die INTHEGA verabschiedete in Hürth neue Leitlinien ihrer Arbeit und entschied über neue Leistungsstrukturen ihres Berufsverbandes
Die Mitglieder der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) verabschiedeten während ihrer Frühjahrstagung in Hürth am 6.5.2008 einstimmig die neuen Leitlinien der INTHEGA »Engagiert für das Theater in der Fläche«. Sie werden in Kürze in einer umfangreichen Kampagne der Öffentlichkeit, vor allem den Kulturpolitikern in Bund und Ländern, bekannt gemacht.
Um es nicht nur bei einem Papier zu belassen, plant die INTHEGA am Ende des dritten Jahrzehnts Ihrer Tätigkeit strukturelle Veränderungen in der Organisation ihrer Geschäftsführung. Was lange Zeit auf ehrenamtlicher Basis des Vorstands verbunden mit einer professionellen Allroundkraft für die innerbetrieblichen und außenwirksamen Arbeitsbereiche möglich war, wird in Zukunft mit der Wachablösung einer jüngeren Generation und den neuen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen anders zu organisieren sein.

