Meldung
Rundfunkareal Nalepastraße als Spekulationsobjekt zu schade
Dazu sagt der Geschäftsführer des Kulturkreises, Dr. Stephan Frucht:»Wird ein Investor für ein baufälliges Areal gefunden, so ist dies zunächst einmal zu begrüßen. Warum die landeseigenen Immobiliengesellschaften dafür allerdings 15 Jahre gebraucht haben ist, angesichts der Substanz des Objektes, ein Rätsel. Bei den Rundfunksälen an der Nalepastraße handelt es sich um das beste, was für Produktionen und Tonaufnahmen weltweit zu bekommen ist. Als Spekulationsobjekt ist das denkmalgeschützte Areal entschieden zu schade.
Die Länder hätten gut daran getan, sich mit Institutionen an einen Tisch zu setzten, die sich an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft bewegen. Dann hätte man wahrscheinlich einen realistischen Kaufpreis festgesetzt sowie den Künstlern und Kreativen vor Ort eine wirkliche Zukunft bieten können. Über so viele Trümpfe dieser Art verfügt Berlin nicht.«
Quelle: Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft beim BDI
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