Wenn der Kurator die Zukunft managt
Auch für den Kunstbetrieb werden zeitgemäße Management-Methoden immer wichtiger, wie die aktuellen Studiengänge für Kulturmanagement und Weiterbildungslehrgänge für Absolventen beweisen. Das soll ein Elfenbeinturm-Denken junger Absolventen vermeiden, die nach ihrem Universitäts-Abschluss im Kunstmarkt, aber auch in Museen und Galerien Managementaufgaben gegenüberstehen, ohne in der Regel dafür ausreichend qualifiziert zu sein. So bietet die Fernuni Hagen beispielsweise den weiterbildenden Diplomstudiengang KulturManagement an, der den Teilnehmern Kenntnisse in Bereichen wie Kosten- und Leistungsrechnung, Marketing-Konzeptionen für den Museumsbetrieb oder Unternehmensführung in Kulturbetrieben liefert (inzwischen von der Hamburger Hochschule für Musik und Theater übernommen, Anm. d.Red.).
Wichtige mögliche Entwicklungen und Ereignisse der Zukunft liegen jedoch oft außerhalb des Wahrnehmungshorizonts klassischer Management-Methoden. »Durch die Nutzung von Methoden der Zukunftsforschung kann der Horizont erweitert werden, um so von der Zukunft weniger überrascht zu sein«, erläutert Tanja Bernsau von der FutureManagementGroup AG. Ein systematisches Zukunftsmanagement liefert dabei die nötigen Tools, um Methoden wie Szenarien, Trend- und Cross-Impact-Analysen sowie Business-Wargaming ganzheitlich zu kombinieren und effektiv ins strategische Management zu integrieren. Dass auch tendenziell traditionelle Branchen die Relevanz der systematischen Auseinandersetzung mit dem Thema »Zukunft« erkannt haben, belegt der aktuelle Weiterbildungslehrgang für Galeristen und Firmengründer im Kunstmarkt an der FU Berlin, der u.a. auch ein Seminar zum Thema »Zukunftstrends im Kunstmarkt« enthält.
Quelle: FutureManagementGroup AG
Weiterführende Links: www.futuremanagementgroup.com

