Wolkenbrüche über dem RSO
Die Generalprobe für das Gala-Konzert vor dem Schloss Schönbrunn mit den Sänger-Stars Anna Netrebko, Rolando Villazón und Plácido Domingo war am Donnerstag durch ein Unwetter erheblich gestört. Das Radio- Symphonieorchester (RSO) wurde ordentlich durchnässt. Am Freitag, dem Tag der Aufführung, ließ RSO-Chefdirigent Bertrand de Billy ganz im eigenen Namen ein Gewitter folgen. Bei einem Pressegespräch im Sacher schleuderte er Blitze gegen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Ö1-Chef Alfred Treiber: Er wirft ihnen vor, dass seine Mannschaft ausgehungert, ausgegliedert, prinzipiell missachtet werde. „Es ist fünf Sekunden vor zwölf“, drängte er auf positive Entscheidungen für das RSO (Jahresbudget: 8,5 Mio. €), dessen Managerin Haide Tenner im August in Pension gehen wird...
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Quelle: Die Presse, Wien
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