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CrossCulture Praktika

Das CrossCulture Praktikum bietet jungen Berufstätigen, BerufsanfängerInnen und freiwillig Engagierten in nichtstaatlichen Organisationen und Institutionen sowie in den Medien die Möglichkeit, ihre professionellen und internationalen Kompetenzen zu entwickeln, um die Dialogfähigkeit und -bereitschaft zwischen den beteiligten Kulturen auszubauen. Es richtet sich an TeilnehmerInnen aus der islamischen Welt und aus Deutschland.

Die Praktika geben jungen Menschen im Kontext ihres Tätigkeitsfelds die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen auf zwei Ebenen zu machen: zum einen gewinnen sie einen Überblick über Strukturen und Ansprechpartner im Partnerland, die sie nach Rückkehr in ihre Heimat für die zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Dadurch wird die Netzwerkbildung zwischen Organisationen/Institutionen in Deutschland und der islamischen Welt gestärkt.
Zum anderen lernen sie über die praktische Arbeit in einer Organisation/Institution im Partnerland kulturelle Prägungen und Verhaltensmuster dort kennen. Die interkulturelle Erfahrung der PraktikantInnen fließt durch die Einbindung der Rückkehrer in ihre jeweilige Organisation/Institution in die Arbeit ein. Hierüber wird die Idee von Dialog und Verständigung in den Heimatländern multipliziert.
Zielgruppen sind junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und MultiplikatorInnen in reformrelevanten Institutionen und Medien.
Entsprechend den Ergebnissen der Arab Human Development Reports 2002 und 2003 wird auf der Seite der arabischen PraktikantInnen besonderes Augenmerk auf Tätige in Organisationen und Institutionen gelegt, die eine wichtige Aufgabe im Bereich Bildung und allgemein beim Aufbau von Wissensgesellschaften in der arabischen/islamischen Welt spielen.
Darüber hinaus sollen MultiplikatorInnen aus Institutionen und Organisationen angesprochen werden, die in weiteren reformrelevanten Feldern tätig sind, besonders in den Bereichen Rechtsdialog und Menschenrechte, Medien, Jugendaustausch und politische Bildung.

Zielgruppen sind auf der deutschen Seite Tätige in den entsprechenden Partnerorganisationen sowie junge Berufstätige und Engagierte in Organisationen und Institutionen, in denen interkulturelle Erfahrung eine Voraussetzung für den Arbeitserfolg darstellt.

Die Praktikumsdauer beträgt bis zu drei Monate. Die Ausschreibung für die Praktika mit Versendung der detaillierten Informationen zu Teilnahmekriterien und –modalitäten erfolgt in der islamischen Welt durch das Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart mit Unterstützung der deutschen Auslandsvertretungen, in Deutschland direkt über das Institut für Auslandsbeziehungen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Programm CrossCulture Praktika sind die Zugehörigkeit zu einer Organisation/Institution und ein Empfehlungsschreiben des Vorgesetzten sowie Sprachkenntnisse in Englisch. Die Bewerbung ist ausschließlich mit den vom ifa erstellten Formularen möglich; die Unterlagen können von den Organisationen in Deutschland direkt beim ifa, von Organisationen aus islamisch geprägten Ländern bei den deutschen Auslandsvertretungen angefordert werden. Der Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen ist der 15. März 2009.

Die Reise- und Aufenthaltskosten der PraktikantInnen werden über das Projekt finanziert.
Die Praktika werden durch Begleitveranstaltungen, individuelle Besuche und Gesprächstermine ergänzt.
 

30.01.2009, Anja Schwarzer
Quelle: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Weiterführende Links: http://www.ifa.de
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