Porträt
Landschaftswandel in der Lausitz

Besucherbergwerk F60 mit Licht-Klang-Kunstwerk, Foto: Lena Schmidt
Das IBA Fürst-Pückler-Land 2000 – 2010.
Die Landschaft der Lausitz wurde seit der Industrialisierung so schwer verwundet, dass die Selbstheilungskräfte der Natur überfordert sind. Der Mensch muss also eingreifen und sanieren. Er leitet kontrolliert Wasser aus der Spree, der Neiße und der Schwarzen Elster in die stillgelegten Tagebaue und führt umgekehrt den Flüssen Wasser zu, bevor diese einen Mindestwasserstand unterschreiten. Gruben-Randbereiche werden verdichtet und Steilufer abgeflacht. In diesem Prozess der Neugestaltung kann und soll die industrielle Vergangenheit der Lausitz nicht verleugnet werden. Vielmehr geht es darum, herausragende architektonische und landschaftliche Zeugnisse der Industriegeschichte zu erhalten. Machen nicht gerade diese Zeitzeugen die Region aus? Beraubt man die Menschen durch Abriss und herkömmliche Sanierung nicht auch ihrer Identität, ihrer Geschichte und Geschichten?
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Ein Beitrag von René Gottschalk, Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land GmbH

12.08.2009, V S
Weiterführende Links:
www.iba-see.de