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21. November 2008

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Fit für den Kunstmarkt. Der Kunstmarkt von A-Z. Ratgeber


Autor: Claudia Herstatt
264 Seiten
Veröffentlichung: 2007
Verlag: Hatje Cantz Verlag
Einband: Broschur
ISBN: 3775712178
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Verlagstext

Woher bezieht der Neueinsteiger auf den Kunstmarkt die Informationen, über die auch »alte Hasen« auf dem Gebiet des Kunstsammelns vielfach erst nach langen Jahren verfügen? - Wer den Entschluss fasst, Kunst nicht mehr nur in Ausstellungen zu bewundern, sondern auch die eigenen vier Wände damit auszustatten, der sieht sich schnell einer ganzen Reihe von schwierigen Fragen und Überlegungen gegenüber: Welche Galerien, Kunstmessen und Auktionshäuser handeln mit welchen Spezialgebieten? Grafische Arbeiten, Multiples, Vorzugsausgaben und Editionen sind bereits für vergleichsweise wenig Geld zu haben, aber woher bekommt man sie? Welche Organisationen bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, preiswerte Jahresgaben zu erstehen? Was ist von Kunstrankings zu halten? Welche Besonderheiten gilt es beim Kauf über das Internet zu beachten? Diese und eine Vielzahl weiterer grundsätzlicher Fragen zum Thema Kunstsammeln beantwortet »Fit für den Kunstmarkt«, der praktische Führer im handlichen Taschenformat. Ein unverzichtbares Kompendium für den Neuling wie auch für den Kenner der Szene, denn der Band bietet zusätzlich in praktischen Hinweiskästen wertvolle Hinweise zu wichtigen Themen wie zu Auswahl, Werterkennung, Lagerung, Restaurierung, Versicherung und Installation von Kunstgegenständen.

Rezension:

Eine Rezension von Veronika Schuster, Redaktion


Der Kunstmarkt ist mehr denn je en vogue – ein Hype, der die Menschen auf der ganzen Welt von Amerika über Europa, von Russland über den Nahen Osten bis hin nach China in seinen anhaltend profitablen Bann gezogen hat. Es wird in Rekorden gesammelt, ersteigert, investiert und rekordverdächtig darüber berichtet. Kunst ist, wie der Leipziger Galerist Judy Lybke vor kurzem bemerkt hat, öffentlich geworden. Doch wie öffentlich ist der Kunstmarkt? Wie verschafft man sich einen Überblick? Wie, wo und wann, auf welche Art und Weise soll man aktiv werden?

Mit Geduld, Konsequenz und der richtigen Vorbereitung – so das Fazit nach der Lektüre des Handbuches von Claudia Herstatt „Fit für den Kunstmarkt“, das gerade in der zweiten Auflage bei Hatje Cantz erschienen ist. Es handelt sich dabei um einen Leitfaden, der beinahe jede Facette des Kunstmarktes berücksichtigt und diesen mit wirklicher Kennerschaft dem Laien nähe bringt. Die Autorin stellt die wichtigsten Seiten der Kunstwelt vor: die internationalen Messen, die Kunstvereine mit ihren exklusiven Jahresgaben, die Ausstellungsprojekte verschiedener Sammlerpersönlichkeiten wie Hoffmann, Langen, Goetz, die öffentlichen Sammlermuseen und die fördernde Bedeutung von Galerien. Sie setzt das Studium der wichtigsten Fachmagazine als Pflicht voraus, stellt aber auch die weltweiten Informationsplattformen zu diesem Thema im Internet vor. Sie beachtet in ihrem Buch Aspekte wie Kunst als Wertanlage, das Vorgehen bei Auktionen, Maßnahmen bei Kunstraub, Fälschung und Schäden. Sie macht deutlich, was der Aufbau einer
Kunstsammlung noch bedeutet: Pflege – Transport, Lagerung und Versicherung sowie die Sorge, welche Zukunft die Sammlung haben soll.

Claudia Herstatt beschreibt in kurzen Abschnitten das, was den Kunstmarkt ausmacht und das schnörkellos und kurzweilig. Sie fasst wichtigste Adresse und Informationen kompakt zusammen. Das Buch ist im wahrsten Sinne ein Handtaschen-Buch, in dem man gerne zweimal nachschlägt.

Winziger Wermutstropfen: Das Buch hat ein sehr ansprechendes Design in Schwarzweiß-Optik erhalten, entworfen von der Werbeagentur BOROS. Doch die Wahl, Kapitel invers zu beginnen – weiße Schrift auf schwarzen Grund – führt dazu, dass man auf den folgenden Seiten ein sehr unangenehmes Flimmern in den Augen bekommt. Da man allerdings unbedingt mehr lesen möchte, mag man dies vernachlässigen. 

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