Tagung/Kongress
9. Goldegger Herbstgespräche
06.12.2007 – 07.12.2007Schloss Goldegg
5622 Goldegg »Masse und Klasse« - Publikumseinbindung als Erfolgsfaktor im Kulturbetrieb
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Massive demographische, technologische und andere gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen drängen uns in eine »Multioptionsgesellschaft« - aus immer unübersehbarer werdenden Angeboten muss ausgewählt werden. Auch im Bereich der Kultur wird um die Aufmerksamkeit des Publikums von allen Seiten und mit immer raffinierteren Methoden geworben.
Um auf diesem “Markt“ der Aufmerksamkeit bestehen zu können, ist es notwendig, sich mit den veränderten Bedingungen zu befassen. Bei diesem Bemühen befindet sich Kulturarbeit im Spannungsfeld zwischen hohem Qualitätsanspruch und dem Wunsch, ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
Die 9. GOLDEGGER HERBSTGESPRÄCHE wollen in Vorträgen, Diskussionen und Workshops u.a. folgenden Fragen nachgehen:
- Was bedeutet der gesellschaftliche Wandel für das Kulturangebot und seine Vermittlung?
- Wie hat sich das Publikum verändert?
- Wie wichtig ist der Kulturpolitik und –förderung die Gewinnung neuer, zusätzlicher Publikumsschichten?
- Welche Modelle verstärkter Besucher- und Nutzerorientierung gibt es im Kulturbereich?
- Welche Rolle können die Medien bei einer stärker “nachfrageorientierten Kulturarbeit“ spielen?
Im Rahmen dieser HERBSTGESPRÄCHE werden auch erste Ergebnisse der Publikumsbefragung des Kulturvereins Schloss Goldegg vorgestellt.
Eingeladen sind zu den 9. HERBSTGESPRÄCHEn Kulturvereine und -veranstalter, KünstlerInnen, Interessensvertretungen im Kulturbereich, Vertreter der Kulturpolitik und –verwaltung in allen Gebietskörperschaften, Medienvertreter und Interessierte sowie die Mitglieder und Freunde des Kulturvereins.
Wir befinden uns heute in einer “Multioptionsgesellschaft“, gerade auch im Freizeitbereich, wo aus einem immer unübersehbarer werdenden Angebot gewählt werden kann. Damit befindet sich die “Kultur“ in einem Wettbewerb um die Aufmerk¬samkeit eines Publikums, um das von allen Seiten gebuhlt wird. Und das mit immer raffinierteren Methoden, mit denen traditionelle Kulturarbeit oft nicht mithalten kann.
Um auf diesem “Markt“ der Aufmerksamkeiten bestehen zu können, ist es notwendig sich mit den veränderten Bedingungen zu befassen und Strategien zu entwickeln, um dem “Lebensmittel Kultur“ weiter seinen gebührenden Platz zu sichern. Bei diesem Bemühen (be)findet sich Kulturarbeit im Spannungsfeld zwischen hohem Qualitätsanspruch und dem Wunsch, ein möglichst breites Publikum zu erreichen.

