2. Kulturpolitischer Diskurs Meissen
09.10.2009 – 10.10.2009Meissen
Bürgerschaft und Beteiligung in der Kulturpolitik
Politisches Handeln wird u.a. aufgrund internationaler Verflechtungen immer komplexer, die Partizipation der Bürger und Bürgerinnen wichtiger. Auch im Kulturbereich wirken inzwischen Netzwerke, die politisches Handeln jenseits üblicher Hierarchien beeinflussen und zu neuen Formen der Gestaltung führen. Inzwischen gibt es auch einen Begriff dafür: „Governance“. Mit ihm wird dieser Wandel untersetzt, in dem Formen gesellschaftlicher Selbststeuerung größere Bedeutung zukommt. Die Tagung soll der Frage nachgehen, wie eine „kooperative Demokratie“ aus der Perspektive der Kulturpolitik heute aussehen kann. Auf welche Weise können Länder, Kommunen und Akteure der Zivilgesellschaft zusammenwirken? Welche Formen der Kommunikation gibt es? Welche Gremien oder neuen Allianzen? Wie lässt sich eine „Cultural Governance“ gestalten?
In Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und dem Sächsischen Kultursenat.


