Öffentliche Kulturförderung
30.03.2010Kulturhaus Osterfeld
Pforzheim
Wege durch den Finanzierungsdschungel
Trotz zunehmender finanzieller Engpässe und der Diskussion um Einsparungen in der Kultur bedeutet Kulturfinanzierung in Deutschland immer noch öffentliche Kulturförderung; die private Kulturfinanzierung schlägt nur mit rund 8% zu Buche. Allerdings durchschauen die wenigsten Kulturschaffenden das Dickicht der Förderinstrumente einschließlich der oft umständlichen Antragsverfahren und Verwaltungsvorschriften.
Daneben ist es wichtig, überzeugende Argumente zu finden, warum wir öffentliche Gelder - sprich Steuergelder - für unsere Arbeit beanspruchen.
Zuerst beschäftigen wir uns daher mit den Grundlagen öffentlicher Kulturförderung und entwickeln Argumentationsstränge für Ihre praktische Arbeit. Danach folgt ein ausführlicher Überblick über die öffentlichen Förderprogramme der Kommunen, der Länder (Schwerpunkt Baden-Württemberg) und des Bundes. Die Förderung aus EU-Mitteln wird nur gestreift, hierzu bieten wir eigenständige Seminare an.
Zum Schluss widmen wir den beiden Kernstücken des Antrags unsere besondere Aufmerksamkeit: Ein überzeugendes Konzept mit klaren Zielformulierungen und ein stimmiger und schlüssiger Kosten- und Finanzierungsplan sind ausschlaggebend für eine Förderbewilligung.
Inhalte:
- Grundlagen öffentlicher Kulturfinanzierung; hilfreiche Argumente
- Förderarten, Finanzierungsformen
- Antragstellung, Bewilligungsbescheid, Haushaltsvorschriften
- Projektbuchführung und Verwendungsnachweis
- Öffentliche Förderprogramme: Kommune, Land (Baden Württemberg), Bund (Fonds u. öffentlich-rechtliche Stiftungen)
- Kostenplan, Kostenarten, Kostenkalkulation
- Finanzierungsplan: Eigenmittel, Eigenleistung, Drittmittel
- Einnahmen- und Ausgabenkalkulation
Referent: Stephan Bock (Kulturmanager, Kulturberater, Supervisor (DGSv), Trainer, Coach; Autor zahlreicher Fachbeiträge zum Thema „Kulturmanagement“)


