30.05.2017

Magazin Mai 2017

Ausgabe 122: Arbeitsmarkt Kultur

Kreative Menschen, die hochmotiviert alles daran setzen, dem Publikum höchsten Kunstgenuss zugänglich zu machen. Wie realistisch ist diese Wunschvorstellung vom Arbeitsalltag in der Kultur noch? Und wie sieht die Wirklichkeit des Arbeitsmarkts Kultur heute aus? Diesen Fragen widmet sich das neue KM Magazin.
 
Kultureinrichtungen sind Organisationen. Das bedeutet: Damit sie ihr Ziel des ungestörten Kunstgenusses erreichen können, müssen sie zunächst dafür sorgen müssen, dass der Laden überhaupt läuft. Dafür zuständig sind die MitarbeiterInnen in unterschiedlichsten und sich ständig verändernden Berufsbildern. Diese Vielfalt macht die Karriereplanung von der Studiengangswahl bis zu den obersten Stufen der Karriereleiter nicht einfacher. . Die Stellen auf dem Arbeitsmarkt sind knapp und ebenso vielfältig wie der Kulturbetrieb selbst. Zugleich ist kaum jemand nur für ein konkretes Jobprofil ausgebildet. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber stellen sich deshalb gleichermaßen elementare Zukunftsfragen, die alle darauf abzielen, was man eigentlich genau will und was dabei am Besten geeignet wäre. Die Bedürfnisse können sich aber auch jeder Zeit ändern.

Kurzum: Es gibt nicht mehr den einen Weg, den man als Kulturschaffender einschlagen kann. Dass es keine Standartausbildung und gesetzlichen Regelungen gibt, die vorschreiben, wer wie welche Tätigkeit auszuüben hat, ist allerdings nicht als Manko zu sehen. Vielmehr resultiert daraus eine Flexibilität, die dieser Arbeitsmarkt braucht, um weiterhin innovativ, kreativ und fortschrittlich zu sein. Um hier zu bestehen, müssen Kulturschaffende und Kultureinrichtungen gleichermaßen Hürden überwinden und vor allem selbst flexibel und neugierig bleiben.

Mit eingefahrenen Strukturen wird man nicht weit kommen. Was es braucht, sind neue Perspektiven, die mutig und entschieden angegangen werden müssen. Trauen Sie sich ruhig!

Inhaltsverzeichnis

SCHWERPUNKT - Arbeitsmarkt Kultur
 
THEMEN & HINTERGRÜNDE
 
  • Sie mögen mich! Sie mögen mich nicht!? Auf dem Weg zur attraktiven Arbeitgebermarke. Ein Beitrag von Dirk Schütz, Seite 5
  • Raus aus der Komfortzone. Ein Beitrag von Raphaela Henze, Seite 15
  • Chance der Transformation. Die immer neuen Aufgaben von KulturmanagerInnen bedeuten Herausforderung und Chance zugleich. Ein Beitrag von Karin Wolf, Seite 20
  • I did it my way. Orientierung finden im Kulturarbeitsmarkt. Ein Beitrag von Dirk Schütz,
    Seite 24
  • Vielfalt in den Funktionen. Eine Annäherung an Berufsbilder im Kulturmanagement. Ein Beitrag von Marie Meininger, Seite 34
  • Studierende + Hochschule = Arbeitsmarkt? Welche Rolle können Career Services spielen? Ein Beitrag von Felix Gantner, Seite 40
  • Keine bloße Formalie. Die Auswirkungen der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für den Kulturbereich. Ein Beitrag von Dirk Feldmann, Seite 49 
KM IM GESPRÄCH
 
  • Antrieb: Leidenschaft. Vom Investmentbanker zum Kulturschaffenden. Ein Interview mit Markus Muffler, Seite 29
KOMMENTAR
 
  • Kommunikative Allrounder gefragt. Welche KulturmanagerInnen brauchen Museen? Ein Kommentar von Anett Lamprecht, Seite 10
  • Wir kreieren Third Places. Welche KulturmanagerInnen brauchen wir dafür? Ein Kommentar von Meinrad Maria Grewenig, Seite 12
  • Privatwirtschaft. Kulturbetrieb. Privatwirtschaft? Ein Kommentar von Josef Winkler, Seite 32
  • Wir bringen Potenzial in den Kulturbetrieb! Ein Kommentar von Lena Schiller, Seite 44
  • Willkommen im digitalen Zeitalter. Ein Kommentar von Alexander Walther, Seite 45
  • Vielfalt gestalten und moderieren. Ein Kommentar von Kerstin Zürcher, Seite 47

Über das Magazin von Kultur Management Network

Sie wollen sich im rasant verändernden Kulturbereich behaupten? Dann müssen Sie sich schnell einen Überblick über neue Tools und Entwicklungen verschaffen, sich orientieren, informieren und das nötige Know-how erwerben können. Das Magazin von Kultur Management Network ist eine der renommiertesten Fachzeitschriften für den Kulturbereich im deutschsprachigen Raum, die bewusst auch andere gesellschaftliche Bereiche wie Wirtschaft, Politik, Bildung, Wissenschaft oder Medien einschließt und mit dem Kulturbetrieb in Beziehung setzt. 
 
Das Magazin von Kultur Management Network bekommen Sie jeden Monat kostenlos per Email. Hier können es kostenfrei abonnieren: 
Im Schwerpunkt jedes Magazins betrachten wir in Hintergrundberichten, Kommentaren, Interviews oder Portraits ein zentrales Schwerpunktthema aus verschiedenen Perspektiven, um es in seiner Gesamtheit für den Kulturbereich einzuordnen und neue Blickwinkel zu öffnen. Daneben beinhaltet das Magazin verschiedene Reihen, die in loser Reihenfolge in den einzelnen Ausgaben vorkommen. Diese sind:
 
  • Meine Arbeitswelt
  • Buchtipps
  • Kultur wissenschaftlich...
  • Kultur theoretisch und praktisch...
  • Kultur interdisziplinär...
  • Kultur politisch...
  • Kultur planen und entwickeln...
  • Kultur unternehmen...
Im Archiv können Sie sich die früheren Ausgaben herunterladen: