05.08.2014

Magazin August 2014

Ausgabe 92: TVöD

TVöD das bedeutet feste Arbeitszeiten, Überstundenregelungen, sicheres, pünktliches Gehalt. Angesichts mancher Arbeitskonditionen im freien Kultursektor erscheint das beinahe paradiesisch. Doch manchmal ist das Paradies trügerisch, durchsetzt mit Stolperfallen, verbotenen Früchten und teuflischen Schlangen. So sind auch an den TVöD sind viele rechtliche Rahmenbedingungen geknüpft, die das Arbeiten nicht immer erleichtern. Das Magazin versucht, im bürokratischen Dschungel Schneisen zu schlagen und Schlangennester zu finden.
 
Keine einfache Aufgabe, umfasst doch der Bereich Verwaltung des TVöD allein 39 §§ auf insgesamt 83 Seiten inkl. Anhänge für Eingruppierung, Entgelte, Urlaubszeiten usw. In dieser Ausgabe geht es vor allem um jene Aspekte, bei denen grundlegende Einblicke recht wichtig sind. Dabei ist der TVöD auch ein flexibles Konstrukt. Umso wichtiger ist also, zu wissen, wie man seine Machete dabei einsetzen muss.

Deshalb ist unser Magazin zum TVöD auch eine Aufforderung an Sie, sich näher mit den Vor- und Nachteilen des öffentlichen Angestelltentums im Kulturbereich zu beschäftigen. Die verbotene Frucht ist nicht grundlos jene der Erkenntnis.

Inhaltsverzeichnis

SCHWERPUNKT - TVöD
 
KM IM GESPRÄCH
  • TVöD - der Heilige Gral? Interview mit Frank Schreckenberg, Tarifsekretär Theater/Bühnen, Musikschulen, Kino, Fachbereich Medien, Kunst und Industrie, ver.di, Seite 4
THEMEN & HINTERGRÜNDE
  • Was ist zu tun? Die Bedeutung der Stellenbeschreibung - nicht nur -  im öffentlichen Dienst. Ein Beitrag von Stefan Paul Werum, Seite 10
  • Regeln für das Wann. Arbeitszeitgestaltung auf der Grundlage des TVöD. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Christian Schlottfeldt, Seite 14
  • Vom Anfang bis zum Ende. Einstellung und Kündigung im öffentlichen Dienst. Ein Beitrag von Michael Felser, Seite 23
  • Leistungen prämieren? Die leistungs- und erfolgsbezogene Vergütung im öffentlichen Dienst. Ein Beitrag von Frank Dulisch, Seite 30
 
DER MONAT
 
THEMEN & HINTERGRÜNDE
  • Menschen mit Migrationshintergrund als Kulturpublikum- Anregungen zur weiteren Beschäftigung. Ein Beitrag von Vera Allmanritter, Seite 36
KM KOLLOQUIUM
  • Reflektiert und praxisbezogen: Master of Advanced Studies in Kulturmanagement an der Universität Basel (Schweiz). Ein Beitrag von Brigitte Schaffner, Seite 40
VORGESTELLT
  • Kreativ, unternehmerisch, risikobereit, erfolgreich: Dem Geheimnis des Unperfekthauses auf der Spur. Ein Beitrag von Kristin Oswald, Seite 45 
KOMMENTAR
  • Exklusion: ein sozialer Trend. Ein Beitrag von Frans van der Reep, Niederlande, Seite 51   

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