10.09.2014

Magazin September 2014

Ausgabe 93: Der öffentliche Haushalt

Kultur ist ein teures Gut, vor allem für den öffentlichen Haushalt als Hauptfinanzier von Kunst und Kultur ein Grund für nahezu jeden Kulturschaffenden, sich den Vorgängen bei der Entscheidungsfindung und Verteilung zu widmen. Dazu gehören neben den Verwaltungsinstanzen und betriebswirtschaftlichem Know-how auch die politischen Hintergründe und die nicht-kulturellen Notwendigkeiten einer städtischen bzw. Landesverwaltung.
 
Die Frage, ob Infrastruktur, Sport, Schule oder Kultur gefördert werden soll, steht jedes Jahr von Neuem im Raum. Was dabei oberste Priorität hat, hängt ebenso von Dringlichkeit ab wie von der Selbstpositionierung. Das ist auch für die Seite der Entscheider nicht einfach. Gespür und Verständnis für die Prozesse, die ein öffentlicher Haushalt durchläuft, sind deswegen nicht nur den für die Finanzen zuständigen Mitarbeitern einer Kultureinrichtung dienlich. Jede Abteilung benötigt Mittel, für die argumentiert werden muss vor dem Direktor, den politischen Entscheidern und schließlich den Kämmerern.

Um die inhaltliche Qualität des eigenen Kulturbetriebes zu sichern, kann es also keinesfalls schaden, Fakten, Zahlen und Bilanzen anstatt künstlerische Ideale in den Mittelpunkt zu stellen. Mit diesem KM Magazin möchten wir Ihnen eine Hilfestellung dazu an die Hand geben.

Inhaltsverzeichnis

SCHWERPUNKT - Der öffentliche Haushalt
 
  • Ist der Kommunalhaushalt nur etwas für Kenner? Die Antwort von Gunnar Schwarting, Seite 6
  • Robert Knappe und Anne Müller-Osten über Controlling für den Kulturbetrieb, Seite 15
  • Compliance für kommunale Unternehmen. Mit gutem Beispiel voran: Strategie zur Gewährleistung von Integrität. Ein Beitrag von Nicola Ortmann und Sarah Grog, Seite 21
  • Ein Gespräch mit Jörg Stüdemann, dem Stadtkämmerer von Dortmund, Seite 11
 
DER MONAT
 
KM KOLLOQUIUM
 
  • Fokussierung und Praxisnähe. Masterstudiengang Kultur- und Musikmanagement an der Hochschule für Musik und Theater, München. Ein Beitrag von Magdalena Kempa, Seite 31

Über das Magazin von Kultur Management Network

Sie wollen sich im rasant verändernden Kulturbereich behaupten? Dann müssen Sie sich schnell einen Überblick über neue Tools und Entwicklungen verschaffen, sich orientieren, informieren und das nötige Know-how erwerben können. Das Magazin von Kultur Management Network ist eine der renommiertesten Fachzeitschriften für den Kulturbereich im deutschsprachigen Raum, die bewusst auch andere gesellschaftliche Bereiche wie Wirtschaft, Politik, Bildung, Wissenschaft oder Medien einschließt und mit dem Kulturbetrieb in Beziehung setzt. 
 
Das Magazin von Kultur Management Network bekommen Sie jeden Monat kostenlos per Email. Hier können es kostenfrei abonnieren: 
Im Schwerpunkt jedes Magazins betrachten wir in Hintergrundberichten, Kommentaren, Interviews oder Portraits ein zentrales Schwerpunktthema aus verschiedenen Perspektiven, um es in seiner Gesamtheit für den Kulturbereich einzuordnen und neue Blickwinkel zu öffnen. Daneben beinhaltet das Magazin verschiedene Reihen, die in loser Reihenfolge in den einzelnen Ausgaben vorkommen. Diese sind:
 
  • Meine Arbeitswelt
  • Buchtipps
  • Kultur wissenschaftlich...
  • Kultur theoretisch und praktisch...
  • Kultur interdisziplinär...
  • Kultur politisch...
  • Kultur planen und entwickeln...
  • Kultur unternehmen...
Im Archiv können Sie sich die früheren Ausgaben herunterladen: