angewendete Filter: Kultur- und Kreativwirtschaft
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ReiheAus- und Weiterbildung
Aktuelle Diskussionen um gegenwärtige Wirtschaftsmodelle und die Bedeutung neuer ökonomischer Rahmenbedingungen im Zuge der Globalisierung zeigen auf, wie akut eine Neudefinition für wirtschaftliches Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit ist. Besonders in den USA ist dabei eine rege Debatte über die Rolle von Kreativität für eine neue wirtschaftliche Ordnung entstanden. Anlass für den Soziologen und Ökonomen Richard Florida in seinem Buch, "The Rise of the Creative Class" (2002) die Beziehung von Kultur, Kreativität und wirtschaftlichem Wachstum zu analysieren. Kulturmanagement Network führte mit dem Autor eines der seltenen Interviews.
Dirk Heinze, 02.08.2006
San Francisco und Zürich sind Partnerstädte. Auf Grund gemeinsamer Interessen in den Gebieten Wissenschaft, Bildung, Technologien, Infrastruktur und nicht zuletzt Kreativwirtschaft und Kultur möchten sie den Wissensaustausch fördern. Doch ist diese Tatsache in Zürich oder in San Francisco an die Öffentlichkeit gedrungen? Kaum. Der Städteaustausch wäre für Zürich eine große Chance, in San Francisco und der Bay Area stärker präsent zu sein. Besonders Kreativwirtschaft und Kultur könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Dass sie dies noch nicht tun, liegt daran, dass sie von den meisten Standortmarketing- und Austausch-Initiativen zu wenig integriert werden.
Sabine Gysi, 02.08.2006
Kulturtourismus liegt im Trend, und sowohl laut der Welttourismusorganisation WTO als auch laut der Europäischen Tourismusorganisation ETC kann man in diesem Bereich auf absehbare Zeit mit soliden Wachstumsraten rechnen.
Patrick Bartos, 07.07.2006
Dass Tourismus und Kultur sich gegenseitig positiv beeinflussen (können), ist unbestritten. Viele Aktivitäten bauen auf dem Postulat auf, dass der Erfolg auch eintritt, wenn man ihn sich nur stark genug wünscht... Faktisch aber fehlen nachvollziehbare Daten, ob es bei einer Kooperation von Tourismus-, Kultur- und Freizeitanbietern tatsächlich zu Erfolgen kommt.
Manfred Steinroex, 06.07.2006
Trotz Krisenszenarien und Konsumstau: Das Reisebusiness zählt zu den globalen Schlüsselbranchen der Zukunft. Das Reisen avanciert zu einer Selbstverständlichkeit und wird zum menschlichen Grundbedürfnis, wobei jedoch die Ziele zur Beliebigkeit degenerieren. Um die Urlauber langfristig als Kunden zu gewinnen, müssen die neuen Wünsche erkannt und erfüllt werden. Das deutsche Zukunftsinstitut von Matthias Horx benennt in einer aktuellen Studie "Tourismus 2020" die fünf wichtigsten Trends des Sehnsuchts- und Wachstumsmarktes Tourismus:
05.07.2006
In Zeiten, in denen die öffentlichen Mittel immer knapper werden und viele kulturelle Unternehmungen nur noch durch die Unterstützung privater Investoren ermöglicht werden können, nehmen Fragen nach Kooperationen zwischen Kultur und Wirtschaft und dem Kultursponsoring einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Neue Projekte und Begrifflichkeiten wie "Cultural Responsibilty", sprich die "Kulturförderung als selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen" nehmen an Bedeutung zu. Aus diesem Grund hatte der Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im BDI e.V. und der Arbeitskreis Kultursponsoring zum ersten Symposium zum Thema "Corporate Cultural Responsibilty" am 1. Juni nach Berlin eingeladen.
Claudia Brinker, 05.06.2006
Das Wachstumspaket der Bundesregierung nutzt nicht das Jobpotential der Kulturwirtschaft, einer der größten Wirtschaftsbranchen Deutschlands mit 74 Mrd. Jahresumsatz und ca. 965.00 Erwerbstätigen. Schätzungweise bis zu 45.000 neue Arbeitsplätze bzw. Firmen könnten bis 2007 in der deutschen Kulturwirtschaft entstehen, die europaweit führend ist.
Bernd Fesel, 12.01.2006
Die aktuellsten Zahlen für den Bereich Kulturwirtschaft in Deutschland liegen aus dem Jahr 2003 vor und wurden zur 2. Jahrestagung Kulturwirtschaft vorgestellt (01.12.2005 in Berlin, Kulturmanagement Network berichtete).
03.01.2006
Am 29. November 2005 hatte das Internationale Forum für Kultur und Wirtschaft, mit Sitz in Dresden, zu einer Gastveranstaltung ins neue Opernhaus zu Erfurt geladen. Neben den prominenten Vorstandsmitgliedern des Forums, dem Vorstandsvorsitzenden und Operndirektor der Sächsischen Staatsoper "Semperoper" Hans-Joachim Frey, dem ehemaligen Sächsischen Wirtschaftsminister Kajo Schommer oder dem Sprecher des Forums, Frank Schulz, Geschäftsleitung der Commerzbank AG Hannover, waren hochkarätige Gäste aus der Thüringer Politik, Wirtschaft und Kultur geladen. Diese nahmen die Einladung und die Gastgeberschaft von Hausherrn und Theaterintendanten Guy Montavon zahlreich an.
16.12.2005
Der zweite Bericht zur Kulturwirtschaft in Hessen untersucht "Kultursponsoring und Mäzenatentum in Hessen" und erschien Anfang Juni 2005. Er analysiert, in welchem Umfang und in welcher Art die private Kulturförderung in Hessen erfolgt, welche Sparten eine solche nichtstaatliche Unterstützung erfahren und welche Motive zu Grunde liegen.
Roger Edward Francis, 14.08.2005
Kulturkreis der deutschen Wirtschaft beim BDI (Hrsg.); Springer Verlag; Januar 2003
01.02.2005