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ReiheWahlkultur
Unsere Reihe Wahlkultur stellt die Programme der derzeit größten deutschen Parteien vor und untersucht sie auf jene Aspekte, die für die Kulturpolitik der nächsten Jahre von Bedeutung sein werden. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Parteiprogramm von BÜNDNIS 90/Die Grünen. Dafür sprachen wir mit Ulle Schauws, der Sprecherin für Frauen- und Kulturpolitik.
Julia Jakob, 24.07.2017
Was können Kultureinrichtungen tun, um Menschen mit Migrationsgeschichte anzusprechen und aktiv partizipieren zu lassen? Die empirische Studie von Vera Allmannritter gibt praxisrelevante Hinweise, die Besuchsbarrieren abbauen und die Notwendigkeit interkultureller Change Management-Prozesse begründen.
Vera Ohlendorf, 18.07.2017
Das Lehrbuch von Bernhard M. Hoppe und Thomas Heinze bietet eine übersichtliche Einführung für angehende und bereits praktizierende Fachkräfte in die wesentlichen Bereiche des Kulturmanagements. Es adressiert relevante und derzeit diskutierte Spannungsfelder auf differenzierte Weise und ist gleichzeitig ein originelles Plädoyer für die wissenschaftliche Einordnung des Kulturmanagements als eigenständige Fachdisziplin.
Jan Huber, 14.07.2017
ReiheSoziokultur
Wie gestaltet sich Kulturarbeit in Einrichtungen, die chronisch unterfinanziert und auf öffentliche Zuwendungen angewiesen sind? Um unbürokratische Lösungsstrategien bemüht sich die Soziokultur in Würzburg. Dort setzt man auf Vermittlungsarbeit durch bürgerschaftliches Engagement und zeigt, wie Freizeit und Kulturmanagement Hand in Hand gehen.
Leonie Krutzinna, 23.06.2017
ReiheFestivalmanagement
Festivals reißen Barrieren zwischen RezipientInnen und KünstlerInnen ein und erreichen mit ihrem Wandeln zwischen Kulturbegriffen neue Publika. Wie nachhaltig sie dabei sind, fragte die zweite Auflage des Symposiums Discover New Horizons vom 3. bis 5. Mai 2017 an der FH Kufstein. Die dabei vorgestellten Case Studies förderten zahlreiche kulturmanageriale Herausforderungen zu Tage.
Klaus Seltenheim, 09.06.2017
Die nunmehr bereits fünfte Heidelberg Music Conference stand am 27. und 28. April ganz im Zeichen von Veränderung. Wandel, Change Management und Veränderungsprozesse waren die Leitmotive, die sich wie ein roter Faden durch das Programm der gesamten Konferenz zogen. Dabei wurde deutlich, dass die wichtigste Veränderung wohl darin besteht, auf Veränderung nicht mehr nur zu reagieren, sondern die proaktiv mitzugestalten.
Marie Meininger, 06.06.2017
Neuchâtel, 18.04.2017 (BFS) - In der Schweiz gibt es 1111 Museen, wobei die regionalen und lokalen Museen die grösste Gruppe bilden. Im Jahr 2015 wurden 12,1 Millionen Eintritte verzeichnet, am meisten in den Kunstmuseen mit 3,3 Millionen. Zudem führten die Museen über 100'000 Führungen durch. Von den kulturellen Aktivitäten in der Schweiz ist der Museumsbesuch gar verbreiteter als der Kinobesuch.
02.06.2017
Anlässlich seines 100jährigen Bestehens widmete sich der Deutsche Museumsbund in seiner Jahrestagung vom 08. bis 10. Mai der Zukunft der Museen. Dabei standen unter dem Titel digital.relevant.ökonomisch gleich drei umfangreiche Aspekte im Mittelpunkt. Ein breites Spektrum also. Die damit verbundenen Herausforderungen sind groß, so zeigten die Diskussionen und zwar vor allem in Bezug auf die Beziehung zu den Mitarbeitern der Museen.
Kristin Oswald, 29.05.2017
Die Bedeutung wissenschaftlichen Arbeitens wird von PraktikerInnen im Kulturbetrieb und von Kulturmanagement-Studierenden häufig als gering eingeschätzt. Dabei sind bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen und der nachhaltigen Weiterentwicklung von Kulturbetrieben gerade wissenschaftlich-analytische Fähigkeiten von zentraler Bedeutung. Einen Beitrag zur Stärkung dieser Kompetenzen in Praxis und Studium leisten nun Patrick S. Föhl und Patrick Glogner-Pilz mit ihrer Einführung Kulturmanagement als Wissenschaft.
Ellen Heidelberger, 08.05.2017
In deutschen Museen wird eine Unmenge an Daten erhoben. Doch die meisten bleiben ungenutzt. Zu viel Aufwand, zu wenig Know-how, zu viel Gefahr in Sachen Datenschutz die Gründe sind zahlreich. Doch bleiben dabei auch zahlreiche Potenziale auf der Strecke, die Big Data für die Erforschung und die Eigen-Forschung der Besucher (Citizen Science) eröffnet.
Hubertus Kohle, 05.05.2017
Citizen Science, die Einbindung von nicht-professionellen Forschern in die akademische Arbeit, bietet auch für Kultureinrichtungen viele Potenziale. Bisher gibt es aber kaum allgemeingültige Methoden dafür. Der auf der gleichnamigen Tagung basierende Sammelband Bürger Künste Wissenschaft zeigt, wie das Kulturmanagement durch die Organisation neuartiger Formate als Bindeglied zwischen der Wissenschaft und der nicht-professionalisierten Forschung fungieren kann.
Henning Mohr, 28.04.2017
Am 26. April wurde der 7. Österreichische Kreativwirtschaftsbericht mit dem Schwerpunkt Crossover-Effekte und Innovation vorgestellt. Er zeigt, dass die hiesigen Kreativwirtschaftsunternehmen Treiber des digitalen Wandels und Innovatoren für andere Wirtschaftsbereiche sind, so Staatssekretär Harald Mahrer.
27.04.2017
Big Data bzw. Datenanalyse ist das neue Modewort der digitalen Ära. Am Beispiel von anwendungsbezogenen Studiengängen wie Musikmanagement soll erörtert werden, ob und wie sich dieses Thema curricular verankern lässt und wo Fallstricke lauern.
Martin Lücke, 18.04.2017
Thomas Schmidt legt eine detaillierte Analyse des deutschen Stadttheaters vor, differenziert die Schwierigkeiten großer wie kleiner Häuser und liefert die Zukunftsperspektiven gleich mit. Theater, Krise und Reform wird damit fast beiläufig zu einem unverzichtbaren Handbuch des Theatermanagements.
Tom Schößler, 24.03.2017
Veränderung ist derzeit überall zu spüren. Im Kulturmanagement ebenso wie in neuen Formaten und Angeboten für die Besucher. Transformation ist deshalb das Wort der Stunde. Wie genau sie umgesetzt werden kann, fragte die diesjährige Tagung des Fachverbands Kulturmanagement.
Kristin Oswald, 13.03.2017
Der demografische Wandel beeinflusst den Kulturbereich insbesondere in ländlichen Gebieten. Wie Kulturprojekte hier die zunehmend fehlenden Begegnungs- und Sozialräume und Orte der Kommunikation, ersetzen können, zeigt der von Sieglinde Lang herausgegebene Sammelband Ab in die Provinz! am Beispiel Österreichs.
Birgit & Uwe Dresemann, 01.03.2017
ReiheSoziokultur
Soziokulturelle Projekte in ländlichen Räumen schaffen Strukturen, wo oft keine mehr sind. Dafür braucht es nicht nur multikompetente Akteure und eine gute Einbindung in die lokale Gemeinschaft, sondern auch Förderstrukturen, die eine kontinuierliche Arbeit ermöglichen.
Thomas Putz, 27.02.2017
Die Kultur kann und muss in Zeiten von Globalisierung und Migration wieder verstärkt ein Kontaktraum für Menschen verschiedener Herkunft, Milieus oder Meinungen sein. Um sich die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten zu erschließen, ist es notwendig, die entsprechenden Dynamiken zu verstehen. Einen Beitrag dazu leistet das Buch Transkulturelle Dynamiken von Jutta Ernst und Florian Freitag.
Lena Weyers, 24.02.2017
Was haben Museen, Ausstellungsräume, Festivals und Theaterhäuser gemeinsam? Sie alle sind Orte, an denen professionelle Kulturvermittlung stattfindet. Und dies immer mit dem hohen Anspruch, gesellschaftspolitisch tätig zu sein und etwas zu bewirken. Umso passender, dass während des Internationalen Symposiums Kulturvermittlung 2017 zumindest indirekt die Frage im Mittelpunkt stand, wer daran glaube, mit Kulturvermittlung die Welt retten zu können.
Ulli Koch, 22.02.2017
ReiheSoziokultur
In soziokulturellen Zentren sind Partizipation und freiwilliges Engagement oft Kern der Arbeit. Aus diesem Grund hat das Thema Ehrenamt in der Soziokultur eine besondere Bedeutung. Als Grundlage für deren Innovations- und Bindungskraft braucht es deshalb ein professionelles Management.
Gesa Birnkraut, 20.02.2017