Sparten
Themenreihen
Themenwelten
Schlagwörter
Sortierung
Suche starten
Deutsche Museen und Ausstellungshäuser verzeichneten für das Jahr 2014 insgesamt knapp 118 Millionen Besuche und damit fast 3 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen haben das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Deutsche Museumsbund e.V. veröffentlicht. Neben den Besuchszahlen und weiteren statistischen Angaben, etwa zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten, wurden Informationen zu Herkunftsforschung, Museumsleitung und dem Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter in Museen erhoben.
22.12.2015
Viele Künstler und Kreative beschäftigen sich nicht gerne mit der Frage, wie sie mit ihrer Kunst und ihren Fähigkeiten ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dabei würde gerade die Auseinandersetzung mit dieser Frage mehr Freiheit und Unabhängigkeit bedeuten, auch für Kulturmanager aus öffentlichen Kultureinrichtungen. Das 5. Viadrina Kulturmanagement Symposium beschäftigte sich deshalb mit dem Thema Cultural Entrepreneurship.
Eva Göbel, 18.12.2015
Kulturentwicklungsplanung wird in der Regel nicht mehr diktatorisch von einer Beratungsfirma oder aus der Amtsstube heraus erstellt. Auch Kulturpolitiker haben den Ansatz der Akteurs- und Bürgerbeteiligung inzwischen verinnerlicht und brauchen diese, um zeitgemäß arbeiten zu können. Wir unterhalten uns im ersten Teil unseres Interviews mit dem Kulturberater Patrick S. Föhl, darüber mit welchen Ansätzen und Methoden moderne Kulturentwicklungsplanung arbeitet.
Veronika Schuster, 16.12.2015
Die Digitalisierung verändert nicht nur das Kulturerlebnis, sondern auch das Denken über die Rahmenbedingungen der täglichen Arbeit und die Strukturen kulturellen Schaffens. Zugleich eröffnet sie eine Vielzahl an Möglichkeiten, den wirtschaftlichen Mehrwert von Kultur zu erhöhen. Der Bereich Cultural Entrepreneurship denkt die Schnittmenge zwischen Kultur, Technologie und Unternehmertum neu. Er nutzt die Dynamiken, die sich dem Kulturbereich bieten, um die gängigen Geschäftsmodelle und den Impact von Kultur zu revolutionieren. Cultural Entrepreneurship kann damit ein Weg sein, sich gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu neu positionieren, ohne die eigenen künstlerischen und gesellschaftsidealistischen Ansprüche aufzugeben.
14.12.2015
Im Rahmen der Veranstaltung »Kulturpolitik als Transformationspolitik Mit und von Thüringen lernen?!« wurden am 26.11.2015 die Ergebnisse eines intensiven mehrmonatigen Diskussionsprozesses um die Kulturentwicklungskonzepte für zwei Thüringer Modellregionen präsentiert. Die Broschüre behandelt Qualitäten wie Strukturprobleme der Modellregionen und zeigt Strategien regionaler Kulturpolitik auf. Intensiv beleuchtet werden auch die Handlungsfelder für eine zeitgemäße Kulturentwicklung.
02.12.2015
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat auf der Preisverleihung zum Wettbewerb Kultur- und Kreativpiloten am 26.11. den Monitoringbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft vorgelegt. Die Zahlen für das Jahr 2014 zeigen: Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen.
30.11.2015
Metropolregionen bündeln die kulturellen und wirtschaftlichen Stärken einer Region. Der Begriff sollte aber nicht irreführen viele der elf Metropolregionen in Deutschland bestehen neben Großstädten aus ausgedehnten ländlichen Räumen. Wir sprachen mit dem Leiter des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar, Thomas Kraus, über Strategien, die kulturelle Identität einer so vielfältigen Region erfolgreich zu profilieren.
20.11.2015
Getreu dem Motto Kunst macht Gesellschaft. Gesellschaft macht Kunst trafen sich Kunst- und Kulturschaffende sowie interessierte BürgerInnen vom 15. bis zum 16. September in Weinheim, um sich im Rahmen des Denkfestes zu vernetzen, auszutauschen und Visionen zu entwickeln. Was dabei an handfesten Ergebnissen mitgenommen wurde, bleibt erst einmal abzuwarten.
Nane Krüger, 18.11.2015
Mit der digitalen Kommunikation, Big Data & Co. erlebt Bürgerforschung derzeit einen Aufschwung. Sie bietet viel Potenzial für Kultureinrichtungen, wenn es um Partizipation und neue Formen von Gemeinschaft und Kommunikation mit der Gesellschaft geht. Die Möglichkeiten und notwendigen Strukturen thematisierte die Tagung Bürger Künste Wissenschaft, die vom 21. bis 23. September an der Universität Erfurt stattfand.
Kristin Oswald, 16.11.2015
Das Wissenschaftsjahr 2015 Zukunftsstadt zeigt, wie Forschung heute schon dazu beiträgt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lösen gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern konkret und vor Ort die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, es geht um Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr.
13.11.2015
Die Thüringer Staatskanzler hat ein Positionspapier zur Strukturreform der Theater vorgestellt. Auf dieser Grundlage können auch BürgerInnen mitdiskutieren, wie nachhaltige Theaterstrukturen aussehen können.
10.11.2015
Mit einer spezifischen Fokussierung seiner Marke will sich das TECHNOSEUM, Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim, im Museums- und Bildungsbereich weitereichender positionieren. Wie viele Kultureinrichtungen hat das Haus jedoch anstatt eines großen Marketingbudgets vor allem große Ideen. Mit dem Kurzfilmwettbewerb SHORT CUT hat es zudem den Mut bewiesen, sich mittels ungewöhnlicher Kooperationen in einen für museale Bildung und Werbung untypischen Bereich zu wagen.
Stefanie Roth, 09.11.2015
In unserer Reihe »Provinzkultur« rücken wir die Kultur im ländlichen Raum in den Fokus. Abseits der Metropolen tritt der strukturelle Wandel unserer Gesellschaft besonders deutlich zu Tage. Nicht nur für die immer größer werdenden Städte ist das eine Herausforderung. Gemeinden und ländliche Regionen müssen mit der Abwanderung und deren Folgen klar kommen. Kulturelle Innovation kann dabei eine wichtige Strategie sein. Christof Isopp und Roland Gruber zeigen mit den erfolgreichen Projekten des Büros für Verknüpfungen, wie Innovation in den ländlichen Gebieten Österreichs funktionieren kann.
06.11.2015
Die HHL Leipzig School of Management hat eine Studie zu Umwegrentabilität und wirtschaftlichem Mehrwert des Gewandhauses für die Stadt Leipzig vorgestellt. Das Ergebnis ist überaus positiv, zeigt die Studie doch, das jeder in das Konzertgebäude investierte Euro der Stadt quantitativ messbar 2,50 einbringt.
26.10.2015
Eine Facebook-Seite haben inzwischen die meisten Kultureinrichtungen, eine langfristige digitale Strategie aber nur wenige. Das Städel Museum in Frankfurt investiert seit vielen Jahren in Social Media und Projekte wie eine digitale Sammlung oder das Digitorial ein multimediales Erzählformat, für das das Haus mit dem Grimme Online-Award ausgezeichnet wurde. Wir sprachen mit Silke Janßen, Teil des digitalen Thinktank des Museums, darüber, wie theoretische Diskussionen über digitale und museale Deutungshoheiten auf Basis von managerialer Konzeption und Erfahrung in neuem Licht erscheinen.
Kristin Oswald, 19.10.2015
Vor fast 10 Jahren wurde der Master Kulturmanagement und Kulturtourismus als erster berufsbegleitender Studiengang dieser Fachdisziplin von Prof. Dr. Andrea Hausmann ins Leben gerufen. Was das Studium besonders macht: Alle Studierenden arbeiten parallel zum Studium in Voll- oder Teilzeit in verschiedensten Einrichtungen und Institutionen des Kulturbereiches. Durch ganz unterschiedliche Spartenerfahrungen entsteht ein reger Wissensaustausch. Auch die Studierenden begrüßen diese Zusammensetzung.
Anne Heinze, 16.10.2015
In unserer aktuellen Reihe Arbeitskultur stellen wir flexible Arbeitsmodelle vor, die auf die Bedürfnisse einer modernen Arbeitswelt reagieren. Seit knapp einem Jahr leiten zwei Frauen im Jobsharing die Fachstelle Kultur der Stadt st. Gallen. Die Kunsthistorikerin Kristin Schmidt und die Historikerin und Germanistin Barbara Affolter teilen sich eine Vollzeitstelle in Führungsposition und sind damit voll zufrieden.
12.10.2015
Wer genau gehört eigentlich zum Kulturpublikum? Und was wollen die verschiedenen Zielgruppen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich immer mehr Kultureinrichtungen und oft benötigen sie Hilfe, bei der Annäherung an das Thema oder in der Beratung, Fortbildung und Ausführung. Das in Kürze erscheinende Handbuch Kulturpublikum bietet einen ersten umfassenden und systematischen Überblick zum Thema Kulturpublikum.
Patrick Glogner-Pilz, 05.10.2015
Welche Möglichkeiten bieten ländliche Räume für Kulturprojekte? Worauf muss man achten, wenn man in einer dörflichen Struktur ein neues Kulturangebot etablieren möchte? Und kann man von Kulturarbeit auf dem Land überhaupt leben? Das waren Fragen, die auf dem Fachtag der LAG Soziokultur Thüringen am 17. September 2015 in Sömmerda im Kulturlabor diskutiert wurden.
30.09.2015
Ein Interview mit der Unternehmerin Alexandra Feichtner. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Branche mit großem Potenzial, die ständig wächst und Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaftet. In dieser Interviewreihe sprechen wir mit erfolgreichen Gründern aus der Branche über ihre persönlichen Erfahrungen und die Besonderheiten im Kulturunternehmertum.
28.09.2015