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ReiheFestivalmanagement
Die Bregenzer Festspiele sind ein auch managerial Gesamtkunstwerk. Mit populärer Oper und einem innovativen Programm an mehreren Spielorten erreichen sie bereits ein breites Publikum. Geführt von einer Doppelspitze und mit einem gekonnten Finanzierungsmanagement sind sie weiterhin auf Erfolgskurs.
Katja Gartz, 01.06.2017
ReiheFestivalmanagement
"Sicherheit hat oberste Priorität." Diese Aussage von FestivalbetreiberInnen ist zwar gut gemeint, entspricht jedoch nicht immer der Realität. In der Praxis zeigen sich oft erhebliche Mängel, beginnend bei planerischen Tätigkeiten bis hin zur Bereitstellung notwendiger monetärer Mittel für die Sicherheit.
Martin Bardy, 22.05.2017
ReiheFestivalmanagement
Zwar scheint es einen Konsens darüber zu geben, was unter Festival im Kulturbetrieb zu verstehen ist. Trotzdem gestaltet sich eine allgemeingültige Definition als schwierig. Um die kulturmanageriale Qualität von Festivals zu garantieren, ist es deshalb hilfreich, ein Kernverständnis für deren spartenunabhängige Besonderheiten, Merkmale und Strukturen aus der Entwicklung des Formats abzuleiten.
Verena Teissl, 24.04.2017
ReiheSoziokultur
Die meisten neuen Kulturprojekte und einrichtungen beginnen als Verein. Aber ist das wirklich sinnvoll? Ein Vergleich verschiedener Rechtsformen, ihrer Voraussetzungen (Rahmenbedingungen) und gesetzlichen Möglichkeiten kann lohnen.
Almuth Werner, 20.04.2017
ReiheSoziokultur
Was bedeutet Professionalisierung in der Soziokultur? Kulturmanagement Network machte sich auf die Suche und fand ein soziokulturelles Zentrum in Dresden, das seine positive Wirkung auf das Gemeinwesen durch den Einsatz kulturmanagerialen Knowhows erheblich steigern konnte. Der Besuch im Putjatinhaus e.V. zeigt die Gelingensbedingungen soziokultureller Arbeit.
Eva Göbel, 12.04.2017
ReiheSponsoring
Der Stellenwert der Themen Sponsoring und Fundraising ist längst im Bewusstsein vieler Kultureinrichtungen angekommen. Doch wie kommt man an eine/n kompetente/n Kandidaten/in für diese Aufgabe? Erfahrungen in Besetzungsprozessen bei entsprechenden Positionen zeigen, dass die Zahl und Qualität der Bewerbungen auch bei namenhaften und attraktiven Einrichtungen in der Kultur oft überschaubar ist. Woran liegt das?
Marie Meininger, 05.04.2017
ReiheSponsoring
Corporate Cultural Responsibility erweitert die Kooperationsmöglichkeiten des klassischen Kultursponsorings. Damit Unternehmen und Kultureinrichtungen diese Form gesellschaftlicher Verantwortung bestmöglich umsetzen können, müssen die Erfolge beidseitig und messbar sein.
Wolfgang Lamprecht, 17.02.2017
ReiheSoziokultur
Soziokultur ist ein komplexes Arbeitsfeld mit einem hohen Leistungsanspruch: die Förderung des Gemeinwesens mit den Mitteln der Kultur. Sie ist darin so wirksam, weil sie direkt mit den Menschen in ihrem Stadtteil oder regionalem Umfeld verbunden ist. Kulturmanagement Network sprach mit Anne Pallas, Geschäftsführerin des Landesverbandes Soziokultur Sachsen, über die Professionalisierung des Arbeitsfeldes auf dem Weg zu mehr Anerkennung und Förderung.
Eva Göbel, 13.02.2017
Institutionen der Hochkultur stehen angesichts zunehmenden Legitimationsdrucks, erschwerter Finanzierung und der Digitalisierung vor der Herausforderung, mit ihrer Angebots- und Kommunikationspolitik dem veränderten Rezeptionsverhalten diverser Publikumsgruppen gerecht zu werden. Die Publikation "Auftrag Publikum" von Klaus Siebenhaar liefert interessante Impulse zu diesen Fragen.
Felicitas Irene Birckenbach, 03.02.2017
ReiheSponsoring
Sponsoring und Kulturengagement tragen dazu bei, Unternehmen als soziale Institutionen zu etablieren, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dieses Konzept wird mit den businessenglischen Begriffen Corporate Citizenship (CC), Corporate Responsibiliy (CR), Corporate Sustainability oder Transparency beschrieben. Doch wofür stehen sie und wie kann die Kultur sie für sich nutzen?
Wolfgang Lamprecht, 30.01.2017
ReiheSoziokultur
Changemanagement ist in vielen Kultureinrichtungen nur eine vorübergehende Maßnahme. Für die MitarbeiterInnen und Aktiven des Projekts containt aus Stuttgart gehört Wandel hingegen zum Arbeitsalltag. Regelmäßige Resets sind seit dessen Geburtsstunde ein fester Teil des Zwischennutzungsprojekts und Begriffe wie Planungssicherheit wurden schon früh aus dem Vokabular gestrichen.
Marco Trotta, 23.01.2017
ReiheSoziokultur
Kultureinrichtungen müssen sich heute mehr denn je ihren Besuchern zuwenden, aktive Teilhabe an Kultur ermöglichen und die Bedürfnisse und Veränderungen einer pluralistischen Gesellschaft abbilden: Was in vielen Institutionen noch Umdenken erfordert, ist in Einrichtungen der Soziokultur bereits seit Jahrzehnten gelebte Praxis.
Ulrike Blumenreich, 16.01.2017
Nirgends in der Kultur- und Kreativwirtschaft wird so viel Geld verdient wie auf dem Kunstmarkt. Doch sind die Mechanismen dieses dynamischen Feldes nicht einfach zu fassen. Das Handbuch Kunstmarkt will beim Verständnis der Dynamiken helfen und neue Einsichten vermitteln. Eine Herkulesaufgabe.
Anabel Roque Rodríguez, 03.01.2017
ReiheSponsoring
Mit einer bürgernahen Tradition in der eigenen Stadt, vielfältigen Programmen und internationalen Tourneen erfüllt das Gewandhausorchester Leipzig alle Voraussetzungen für erfolgreiches Sponsoring. Um dies bestmöglich zu nutzen, arbeitet es strategisch, langfristig und auf Augenhöhe mit Wirtschaftspartnern zusammen.
Andreas Schulz, 23.12.2016
Derzeit ist die Frage, welchen Einfluss die Globalisierung auf KulturmanagerInnen hat und wie sich das Kulturmanagement internationalisiert, drängender denn je. Ihr begegnet das Buch Einführung in das Internationale Kulturmanagement. Die Autorin Raphaela Henze untersucht darin, ob das Selbstverständnis von praktisch tätigen KulturmanagerInnen auch einen internationalen Aspekt umfasst.
Anne Lepper, 28.11.2016
ReiheBesucherforschung
Welche praktischen Rückschlüsse lassen sich aus Barrieren und Anreizfaktoren für Kulturbesuche schließen? Untersuchungen zu den Hintergründen von Kulturbesuchern und Nichtbesuchern können hierzu Aufschluss geben, wie das Team des Studiengangs Kulturpädagogik und Kulturmanagement der Hochschule Niederrhein zeigt.
Marie Carolin Bartsch, 04.11.2016
ReiheBesucherforschung
Die Möglichkeiten zielgruppenorientierter Studien werden von Kulturbetrieben noch nicht ausgeschöpft. So können Evaluation und Besucherforschung dazu dienen, Zielgruppen zu identifizieren, differenziert zu analysieren und angepasste Maßnahmen zu entwickeln. Am Beispiel einer Typologie von Ausstellungsbesuchern können die Potenziale einer verstärkten Fokussierung auf Zielgruppen in der Forschung aufgezeigt werden.
Nora Wegener, 28.10.2016
Qualitätsmanagement will die Kunst nicht in ein Korsett zwängen, sondern Abläufe strukturieren und Prozesse klären. Konzepte wie ISO for Culture sorgen für gute Arbeit und nützen dank ihrer systematischen Basis der Kunst und dem Image des Kulturbetriebes.
Irene Knava, 24.10.2016
ReiheBesucherforschung
Neue Formate, hippe Themen, flexible Preise. Die Kultur tut viel, um Kulturbesuche attraktiver zu machen. Doch wie die Befunde von Besucherstudien immer wieder zeigen, halten vor allem äußere Zugangshürden bestimmte Gruppen davon ab, Kultureinrichtungen zu besuchen. Auch eine neue umfangreiche Befragung von Theater- und Opernbesuchern in einer nordrhein-westfälischen Großstadt unterstreicht die Bedeutung des externen Marketings für die Publikumsgewinnung.
Tibor Kliment, 17.10.2016
Kunst benötigt eine Idee von Qualität. Viele geflüchtete Künstler werden derzeit gemeinsam mit Laien auf Bühnen gestellt, ohne dass es immer einen ausreichenden Wissenstransfer zwischen Ideen, Rollenerwartungen und sinnvollen Beteiligungsformen geben würde. Der vorliegende Beitrag analysiert das Problem und stellt Ansätze vor, wie es anders gehen kann.
Gernot Wolfram, 01.08.2016