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Über die Preisgestaltung an öffentlichen Kultureinrichtungen wird nicht selten hoch emotional diskutiert und gestritten. Wie viel darf Kultur kosten? Was bringt freier Eintritt für alle? Welche alternativen Preismodelle können funktionieren? Gut also, wenn eine empirische Untersuchung zu diesem Thema erscheint, welche die Grundlage für eine sachliche und konstruktive Diskussion schaffen kann.
Rainer Glaap, 04.07.2016
Seit den 1970er Jahren ist Partizipation das Schlagwort in deutschen Kulturorganisationen. Autorin Siglinde Lang versucht mit ihrem Buch die theoretische Diskussion um Beobachtungen der künstlerischen und kulturellen Praxis zu erweitern. Welche Perspektiven ergeben sich bei der gezielten Betrachtung des Begriffs Partizipation aus Sicht des Fachs Kulturmanagement?
Julian Stahl, 21.03.2016
Auf der gestern eröffneten Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin treffen Fachbesucher aus aller Welt auf Reiseveranstalter, Destinationen, Transportunternehmen und auf Vertreter von Kultureinrichtungen. Sie nehmen mit der sogenannten Culture Lounge eine ganze Halle für sich ein, um touristische Besucher ins eigene Haus zu locken. Dort wird heute auch die erste Kulturtourismusstudie vorgestellt. Vorab finden Sie die wichtigsten Ergebnisse aus Sicht der Kulturakteure schon hier.
Yvonne Pröbstle, 11.03.2016
Die Relevanz des Kulturtourismus für Kultureinrichtungen und der Kultur für den Tourismus ist seit vielen Jahren allseits bekannt. Wer jedoch diese Kulturtouristen sind, in welchen Aspekten sie sich von regionalen Besuchern unterscheiden und wie sie aktiviert und zu zufriedenen Besuchern gemacht werden können, blieb lange im Dunkeln. Yvonne Pröbstle liefert mit ihrem Werk Kulturtouristen. Eine Typologie nicht nur differenzierte Typbeschreibungen von Kulturtouristen, sondern bietet Kultureinrichtungen auch konkrete Handlungsempfehlungen für die zielgruppengerechte Produktgestaltung, Vermarktung und Vermittlung.
Lara Buschmann, 05.02.2016
Nora Wegners Dissertation Publikumsmagnet Sonderausstellung, Stiefkind Dauerausstellung? Erfolgsfaktoren einer zielgruppenorientierten Museumsarbeit greift ein museal oft diskutiertes, allerdings wenig beforschtes Phänomen auf, nämlich das der Bedeutung von Sonder- und Dauerausstellungen im Kampf um die Gunst der Besucher.
Christian Waltl, 27.01.2016
Die Digitalisierung ist als neuer Antrieb gesellschaftlicher Transformation in aller Munde. Global vernetzt in nahezu allen Bereichen des Arbeitens und Lebens, stellt sie Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und auch Kultur vor ungeahnte Herausforderung, Chancen und Risiken, die über die zeitgemäße Nutzung der Social Media-Kanäle weit hinausgehen. Die Bewahrung und Vermittlung des Kulturellen Erbes in die digitale Welt zu erweitern, ist dabei eine Aufgabe, die mit neuen Strukturen und Rahmenbedingungen einhergeht. Die Publikation Der Vergangenheit eine Zukunft. Kulturelles Erbe in der digitalen Welt, herausgegeben 2015 von Ellen Euler und Paul Klimpel bei iRights Media 2015, widmet sich diesen Veränderungen mit besonderem Blick auf die wissenschaftliche wie öffentliche Erschließung, Vernetzung und möglichst uneingeschränkte Zugänglichkeit.
Franziska Nolte, 18.01.2016
Barbara Adler und Barbara den Brok präsentieren mit ihrer Veröffentlichung "Die perfekte Ausstellung" eine gelungene Einstiegslektüre in das Projektmanagement von Ausstellungen. Während bisherige Erscheinungen selten einen solch starken Bezug zur Praxis aufwiesen, stellt dieses Buch mit seinen konkreten Checklisten und Handlungsanweisungen für den interessierten Leser einen Hoffnungsschimmer dar.
Jan Albrecht, 28.10.2015
Qualitätsmanagement und Leistungsmessung mit einheitlichen Kriterien sind im Museumswesen angekommen. Auf ihrer Basis haben die Dachverbände der deutschen Museen empfohlene Standards für Museen entwickelt, die Zertifizierungsverfahren in verschiedenen Bundesländern als Grundlage dienen. Doch wie geeignet sind diese Messinstrumente? Museumsarbeit abgefragt bietet eine Interpretationshilfe und prüft, ob die Formulierungen und Grundlagen der Standards die notwendigen Qualitätskriterien abdecken und deren Messung nachvollziehbar machen. Damit unterstützt sie zugleich die Diskussionen darum, inwieweit die Leistung von Museen verschiedener Thematik und wirtschaftlicher Kraft mess- und vergleichbar ist.
Irene Knava, 21.08.2015
ReiheBerufsbild
Für die Serie Berufsbilder interviewen wir Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern des Kulturmanagements. Heute stellen wir mit Susanne Eckel einen Beruf vor, der so an deutschen Hochschulen gar nicht ausgebildet wird: Chormanagement. Seit 2014 ist Susanne Eckel Managerin des Deutschen Jugendkammerchors, dabei hatte sie früher ganz andere Berufswünsche.
Susanne Eckel, 17.06.2015
Der Autor Magnus Resch beschäftigt sich in seiner Studie mit der Frage, warum es den wenigsten Galerien im deutschsprachigen Raum gelingt, wirtschaftlich erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ausgehend von der Tatsache, dass auch der Kunstmarkt in erster Linie ein Markt ist, der nach bestimmten Regeln und Gesetzmäßigkeiten funktioniert, untersucht er diesen im ersten Teil des Buches ausgiebig, und entwickelt im zweiten das Galerie Geschäftsmodell 2020, das Galeristen und solchen, die es werden wollen, helfen soll, ihre Unternehmen in eine ertragreiche(re) Zukunft zu führen.
Andrea Kerner, 11.05.2015
Ein Museumsbesuch sollte wie ein Urlaub sein, eine Mischung aus Entspannung, Spaß, inspirierenden Eindrücken und neuem Wissen. Damit der Besucher mit einem Lächeln wieder nach Hause fährt, gehört heute auch ein rund-um-sorglos Servicepaket all inclusive dazu. Mit der Frage, wie das aussehen kann, beschäftigte sich die Tagung Focus. Menschen. Machen. Museum.
Kristin Oswald, 04.05.2015
Qualitativ hochwertige Daten sind der Schatz, aus dem das Controlling seine Informationen schöpft und Strategien für die verschiedensten Bereiche eines Kulturbetriebs ableiten kann. Auch die Maßnahmen eines erfolgreichen Kundenbeziehungsmanagements können so möglichst individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten werden. Doch was macht gute Daten aus? Das 3. Forum Theater-Controlling, zu dem das Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg am 27. März 2015 einlud, machte Schluss mit dem Daten Raten: Der Datenschatz steckt im Ticketing.
Eva Göbel, 20.04.2015
Chormanagement gehört wohl zu den spezialisiertesten Bereichen des Kulturmanagements. Auch hier sind der künstlerische Anspruch und der organisatorische Aufwand nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen. Deshalb widmet Chorzeit Ausbildung und Praxis von Chormanagers eine Sonderausgabe. Für uns haben sie die wichtigsten Hintergrundinfos zusammengefasst.
Daniel Schalz, 16.03.2015
Für das im Jahr 2014 neu eröffnete Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz kurz smac wurde nicht etwa ein Neubau geplant, sondern ein zentral gelegenes Kaufhaus umgebaut und umgenutzt. Die daraus entstandene Ausstellungsfläche ist offen, unkonventionell und zeigt, wie kreative Immobiliennutzung, Stadtplanung und Kulturangebote nachhaltig Hand in Hand gehen können.
Doreen Mölders, 03.03.2015
ReiheBerufsbild
In dieser Serie stellen wir in Interviewform Fach- und Führungskräfte aus den verschiedenen Berufsbildern des Kulturmanagements vor. Heute: Kai Liczewski, verantwortlich für das Controlling beim Salzburger Festspielfonds.
Kai Liczewski, 25.02.2015
Am 23. und 24. Jänner 2015 widmeten sich KulturvermittlerInnen, Lehrende, StudentInnen und VertreterInnen aus renommierten Institutionen im Festspielhaus St. Pölten unter dem Motto "Für wen denn schon Kultur vermitteln?" dem Phänomen, dass die Vermittlung von Kunst & Kultur schon längst über die Kunstinstitutionen hinausgewachsen ist und in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern angekommen ist.
Karin Wolf, 11.02.2015
Schluss mit unnötiger Bürokratie im Musikbusiness: Das Berliner Startup Gigmit nutzt das Social Web, um Abläufe im Live-Booking zu standardisieren. Leonie Krutzinna sprach mit Marcus Rüssel, dem Geschäftsführer von Gigmit, darüber, wie sich Kunst und Kultur im Digitalzeitalter effizienter vermittelt lassen.
Leonie Krutzinna, 15.09.2014
Die Kultur setzt auf Partizipation. Soweit nichts Neues. Spannend wird es, wenn Kultureinrichtungen ihre BesucherInnen nicht nur berücksichtigen, um sich ihr Bestreben ums Audience Development attestieren zu lassen, sondern das Publikum in die Kunst selbst eingreift. So zum Beispiel an der Bürgerbühne in Dresden. Über das Theater mit Laien zwischen Öffentlichkeitsstrategie, Bildungsauftrag und neuer performativer Ästhetik.
Leonie Krutzinna, 13.07.2014
Wie ist es um das Verhältnis zwischen modernem Massentourismus und den unterschiedlichen Spielarten von »Kulturerbe« bestellt? Wo Einheimische und Touristen aufeinandertreffen, verändern materielles wie immaterielles Kulturerbe - ja oft sogar Ethnizität und sozio-kulturelle Identität - ihre Ausdrucksformen und Bedeutungsinhalte. Vielfach entsteht Kulturerbe oder das, was als solches verstanden und (an-)erkannt wird in der touristischen Arena erst neu. Das Hauptinteresse des Buchs gilt dieser generativen Dynamik, in der Kulturerbe selektiert, präsentiert, produziert und kommodifiziert wird.
Sarah Willner, 04.06.2014
Tim Renner, der Deutschen liebster Musikbusiness-Erklärer und ehemaliger Kulturstaatssekretär von Berlin, hat ein Faible für lange und kryptische Buchtitel. Mit "Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten" setzt er dies fort, kommentiert das aktuelle Musikbusinessgeschehen mit ausbalancierter Kritik, seine Notenvergabe fällt gewohnt subjektiv aus und liegt zumeist richtig.
Günther Wildner, 17.03.2014