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Veränderungen als Chance sehen gar nicht so einfach. Denn obwohl sie Strukturen aufbrechen, neue Impulse setzen und das Betriebsklima verbessern können, gibt es auch immer diejenigen, die Veränderungen verhindern (wollen). Wie man Veränderungen führen und Skeptiker überzeugen kann, fragte der diesjährige Deutsche Orchestertag.
Tara Hansen, 08.01.2018
Der Orchesterbetrieb ist keine Goldgrube, soviel ist klar. Auch in Zukunft wird es nicht leichter werden, in der Musik- bzw. Kulturlandschaft mit einer Arbeit im Orchester sein Auskommen zu verdienen. Gerade darum ist es unerlässlich, Strukturen und Managementprozesse auf den Prüfstand zu stellen und eine zukunftsorientierte Strategie für Berufsorchester zu entwickeln. Hier setzt das 2014 erschienene Buch von Stefan Rosu an. Seine These lautet: eine Balance zwischen operativem und strategischem Management kann die Position von Berufsorchestern nachhaltig stärken und für die Zukunft wappnen.
Lisa Harborth, 30.07.2015
Für einen erfolgreichen Karriereweg auf der Bühne braucht es heute nicht nur Talent und Ausbildung, sondern auch Kenntnisse zu Arbeitsmarkt, Selbstmarketing, Kulturpolitik oder Finanzierungsmöglichkeiten. Bjørn Woll, Musikjournalist und ausgebildeter Sänger, sprach für sein neues Buch mit jungen Gesangsstars und langjährigen Routiniers über ihre tägliche Arbeit, Erfolge und Misserfolge.
Klaus Stemmler, 28.01.2015
Im Juli 2014 fand in Bozen die Tagung CULTURE MEETS ECONOMY. Große Werke an kleinen und großen Orten statt. Sie thematisierte die Möglichkeiten von Kultur, die touristische und Standortattraktivität kleinerer Ortschaften und ländlicher Gegenden zu erhöhen. Die Schubertiade, eine Konzertreihe zu Klassischer Musik, ist ein Beispiel, das völlig unabhängig von Förderern agiert. Trotzdem konnten die Veranstalter dank einer engen Bindung der Besucher und regionalen Partner in den letzten Jahren nicht nur steigende Veranstaltungs- sondern auch Besucherzahlen verzeichnen und damit Wirtschaft und Lebensqualität vor Ort verbessern.
Ursula Dehne-Kinz, 19.11.2014
Mit der Inszenierung Emilia Galotti feierte das Schauspiel Leipzig am 6. Dezember 2013 eine außergewöhnliche Premiere: Als einziges Sprechtheater in Deutschland bietet es fortan monatlich eine Vorstellung mit Live-Audiodeskription für BesucherInnen mit Sehbehinderung an. Für Kulturmanagement Network sprach Leonie Krutzinna mit Matthias Huber, der das Angebot am Schauspiel Leipzig dramaturgisch betreut.
Leonie Krutzinna, 07.03.2014
Der Durchschnittsdeutsche hält am abendländischen Kulturgut fest. Für 88 % der Deutschen ist klassische Musik ein wichtiges kulturelles Erbe. Das fand die Körber-Stiftung durch eine von ihr in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage heraus. Der Haken: Was in der Theorie gewollt, wird in der Praxis verschmäht. Denn nur jeder Fünfte hat im Jahr 2013 laut eigener Aussage ein klassisches Konzert besucht, 56 % der unter-30-Jährigen haben gar keinen Kontakt zu klassischer Musik. Keine Zeit, kein Interesse, zu teuer, zu elitär - das geben die Nicht-Besucher als Gründe an.
Leonie Krutzinna, 13.02.2014
Kultureinrichtungen bieten ein facettenreiches Angebot an Veranstaltungen. Doch die Veranstaltungswirtschaft und deren Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren erheblich geändert und damit sind auch die Herausforderungen an Veranstalter gewachsen. Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft, gibt einen kurzen Einblick in die wesentlichsten Veränderungen, um die auch Kultureinrichtungen wissen sollte, vor allem wenn sie sich zu einer Stippvisite in die Veranstaltungsbranche begeben, ob nun Livemusik im Museumsfoyer, Lesungen im Theater, Popkonzerte in der Oper usw.
Jens Michow, 21.01.2014
Nach einer Pressemitteilung der Körber-Stiftung sehen zwei Drittel der Deutschen Konzerthäuser in der Pflicht, klassische Musik mehr Menschen zugänglich zu machen, so die Ergebnisse der Forsa-Umfrage.
16.01.2014
Der Titel des diesjährigen Deutschen Orchestertages, dem Branchentreffen deutschsprachiger Orchestermanager/innen, mutet zunächst befremdlich an, wenn aktuell immer wieder von Kürzungen, Kündigungen, Budgetproblemen und sogar von drohenden Orchesterschließungen berichtet wird. Wie wichtig aber gerade die Themen Gesundheit, Gesundheitsvorsorge und -fürsorge in so schwierigen Zeiten sind, wurde in den verschiedenen Vorträgen und Workshops immer wieder deutlich. Unter dem Titel Man lebt nur einmal. Gesundheit für alle wurden Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft vorgetragen: beispielsweise Medizinische Perspektiven für Manager und Musiker von Frau Prof. Dr. Claudia Spahn, der Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM), neue Entwicklungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement durch den Leiter des Gesundheitsmanagements der Deutschen Bahn, Dr. Christian Gravert, und die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen körperlichem, geistigem und sozialem Wohlergehen, veranschaulicht von Nicole Pathé vom Bonner Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Personalberatung pingcom.
Gudrun Euler, 27.12.2013
Der Direktor des neuen Berner Vierspartenhauses KonzertTheaterBern, Stephan Märki, plant die Zukunft ohne die Leiterin der Sparte Tanz, Cathy Marston. Marston leitet die Tanztruppe des früheren Stadttheaters Bern nur noch bis Ende der Saison 2012/13.
04.05.2012
Im Theater gelten die meisten Berufsgruppen (Schauspiel, Bühnenbild/Kostümbild, Choreographie, Musikalische Leitung, Regie, Technik/Licht) gemäss AHV-Gesetz als nselbständig Erwerbende, also als ArbeitnehmerInnen.
17.10.2011
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Das Orchester "widmet sich dem Thema Zeit einem Thema mit vielen Facetten: Es geht um Übezeit und Zeitmanagement von Musikern, um die Dienstplanung des Orchestermanagements, um Zeitplanung im klassischen Konzertbetrieb und nicht zuletzt auch um die notwendigen Pausen zwischen den Arbeitszeiten.
06.10.2011
Die Leitungen mehrerer Institutionen der Neuen-Musik-Szene Zürich werden neu besetzt.
Wolfgang Böhler, 12.09.2011
Für die Bewertung und Überprüfung der Effizienz in der Verwendung öffentlicher Mittel werden in Kulturunter­nehmen mehr und mehr betriebswirtschaftliche Evaluations- und Controlling-Systeme angewendet, die die be­sonderen Bedürfnisse der Kultur zu wenig oder gar nicht berücksichtigen. Der SBV hat sich mit dieser Problema­tik befasst und sieben Leitlinien verfasst, die nicht nur für Theater, sondern auch für andere Kulturunternehmen massgebend sein sollen:
25.08.2011
Möglichkeiten der Mitbestimmung in der Musikvermittlung und bei der Konzeption von Kammermusikprojekten am Beispiel der Nürnberger Philharmoniker
Zsuzsa Zsizsmann, 23.05.2011
Welchen Konzertsaal in welcher Größe und an welchem Ort braucht Bayerns Metropole? Ein schlüssiger Entwurf ist nicht in Sicht. Aber nur eine starke Vision kann die Musikstadt retten.
Gerhard Rohde, 11.03.2011
Intendant Alexander Pereira ist besorgt, dass mit ihm auch millionenschwere Sponsoren das Zürcher Opernhaus verlassen könnten. Ohne zusätzliche Subventionen gerate sein designierter Nachfolger Andreas Homoki "in ein Dilemma" sagte er der Zeitung "Der Sonntag".
Leticia Labaronne, 14.02.2011
Das Popmusikfestival m4music des Migros-Kulturprozent geht jeweils Ende März in Zürich über die Bühne. In diesem Jahr wurde das Festival erstmals in Lausanne eröffnet. Es hat zum Ziel, Schweizer Popmusik zu vernetzen und zu fördern. Zudem führt es eine Diskussion über wichtige Entwicklungen in der Popmusik.
Philipp Schnyder von Wartensee, 05.10.2010
Rund 100'000 Personen haben das diesjährige Luzerner Blue Balls Festival besucht, das am Samstagabend zu Ende ging. Bei den Hauptkonzerten im KKL ging die Auslastung von 88 auf 78 Prozent zurück. Dennoch zieht Festivalchef Urs Leierer eine positive Bilanz. Die Rechnung der 18. Festivalausgabe schliesst mit einem kleinen Gewinn.
09.08.2010
Christoph Thoma, geschäftsführender Intendant, und Prokurist Michael Tassis gaben in einer Pressekonferenz im Grazer Orpheum einen Rückblick über die Spielzeit 2009/10.
Christoph Thoma, 09.07.2010