Sparten
Themenreihen
Themenwelten
Schlagwörter
Sortierung
Suche starten
Mit der digitalen Kommunikation, Big Data & Co. erlebt Bürgerforschung derzeit einen Aufschwung. Sie bietet viel Potenzial für Kultureinrichtungen, wenn es um Partizipation und neue Formen von Gemeinschaft und Kommunikation mit der Gesellschaft geht. Die Möglichkeiten und notwendigen Strukturen thematisierte die Tagung Bürger Künste Wissenschaft, die vom 21. bis 23. September an der Universität Erfurt stattfand.
Kristin Oswald, 16.11.2015
Die Thüringer Staatskanzler hat ein Positionspapier zur Strukturreform der Theater vorgestellt. Auf dieser Grundlage können auch BürgerInnen mitdiskutieren, wie nachhaltige Theaterstrukturen aussehen können.
10.11.2015
In unserer Reihe »Provinzkultur« rücken wir die Kultur im ländlichen Raum in den Fokus. Abseits der Metropolen tritt der strukturelle Wandel unserer Gesellschaft besonders deutlich zu Tage. Nicht nur für die immer größer werdenden Städte ist das eine Herausforderung. Gemeinden und ländliche Regionen müssen mit der Abwanderung und deren Folgen klar kommen. Kulturelle Innovation kann dabei eine wichtige Strategie sein. Christof Isopp und Roland Gruber zeigen mit den erfolgreichen Projekten des Büros für Verknüpfungen, wie Innovation in den ländlichen Gebieten Österreichs funktionieren kann.
06.11.2015
Eine Facebook-Seite haben inzwischen die meisten Kultureinrichtungen, eine langfristige digitale Strategie aber nur wenige. Das Städel Museum in Frankfurt investiert seit vielen Jahren in Social Media und Projekte wie eine digitale Sammlung oder das Digitorial ein multimediales Erzählformat, für das das Haus mit dem Grimme Online-Award ausgezeichnet wurde. Wir sprachen mit Silke Janßen, Teil des digitalen Thinktank des Museums, darüber, wie theoretische Diskussionen über digitale und museale Deutungshoheiten auf Basis von managerialer Konzeption und Erfahrung in neuem Licht erscheinen.
Kristin Oswald, 19.10.2015
Vor fast 10 Jahren wurde der Master Kulturmanagement und Kulturtourismus als erster berufsbegleitender Studiengang dieser Fachdisziplin von Prof. Dr. Andrea Hausmann ins Leben gerufen. Was das Studium besonders macht: Alle Studierenden arbeiten parallel zum Studium in Voll- oder Teilzeit in verschiedensten Einrichtungen und Institutionen des Kulturbereiches. Durch ganz unterschiedliche Spartenerfahrungen entsteht ein reger Wissensaustausch. Auch die Studierenden begrüßen diese Zusammensetzung.
Anne Heinze, 16.10.2015
In unserer aktuellen Reihe Arbeitskultur stellen wir flexible Arbeitsmodelle vor, die auf die Bedürfnisse einer modernen Arbeitswelt reagieren. Seit knapp einem Jahr leiten zwei Frauen im Jobsharing die Fachstelle Kultur der Stadt st. Gallen. Die Kunsthistorikerin Kristin Schmidt und die Historikerin und Germanistin Barbara Affolter teilen sich eine Vollzeitstelle in Führungsposition und sind damit voll zufrieden.
12.10.2015
Wer genau gehört eigentlich zum Kulturpublikum? Und was wollen die verschiedenen Zielgruppen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich immer mehr Kultureinrichtungen und oft benötigen sie Hilfe, bei der Annäherung an das Thema oder in der Beratung, Fortbildung und Ausführung. Das in Kürze erscheinende Handbuch Kulturpublikum bietet einen ersten umfassenden und systematischen Überblick zum Thema Kulturpublikum.
Patrick Glogner-Pilz, 05.10.2015
Ein Interview mit der Unternehmerin Alexandra Feichtner. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Branche mit großem Potenzial, die ständig wächst und Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaftet. In dieser Interviewreihe sprechen wir mit erfolgreichen Gründern aus der Branche über ihre persönlichen Erfahrungen und die Besonderheiten im Kulturunternehmertum.
28.09.2015
Mit der GMM wurde Ende 2014 erstmals eine eigene Gesellschaft gegründet, die das Feld der Musikwirtschaftsforschung interdisziplinär und über akademische Grenzen hinweg in Deutschland vertritt. Hervorgegangen ist sie aus der Vernetzung junger und etablierter Akademiker, Künstler und Musikmanager. Als gemeinnütziger Verein steht die GMM allen mit Interesse an der akademischen Auseinandersetzung mit Musikwirtschaft und Musikkultur offen.
25.09.2015
Internationale Lernerfahrungen sind ein großes Thema in der internationalen Bildungs- und Weiterbildungslandschaft, wie Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Institutes, im Rückblick auf dessen ersten MOOC Managing the Arts resümierte. Mit dem Internet können über finanzielle, zeitliche oder lokale Möglichkeiten hinaus neue Formen des Lernens entwickelt und ein facettenreicher Austausch zu einem Thema ermöglicht werden. Der Newsletter des Arts Management Network zu International Training Opportunities zeigt, welche Potenziale sich damit für Kulturmanager eröffnen und welche Herausforderung es ist, Weiterbildungen für Kultur in allen Teilen der Welt zu gestalten und umzusetzen.
15.09.2015
Als Violinduo The Twiolins bringen die Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler frischen Wind in die Klassik - und das nicht nur musikalisch. Ihren Traum, vom Musik machen leben zu können, verwirklichten sie auf ihre ganz eigene Art und Weise. Seit 2009 schreiben sie alle drei Jahre den Crossover Composition Award aus, bei dem junge KomponistInnen aus aller Welt ihre Stücke ins Rennen um den Publikumspreis schicken.
Eva Göbel, 07.09.2015
Am 28. August wurde der deutsch-brasilianischen Kulturmanagerin Eva Sopher, dem Direktor des British Museums Neil MacGregor und dem syrischen Philosophen Sadik Al-Azm die Goethe Medaille im Residenzschloss Weimar verliehen. Diese Auszeichnung steht für besonderes Engagement um den internationalen Kulturaustausch und für Ideen, die im deutschen wie internationalen Kulturmanagement mehr Beachtung finden und vorbildhaft sein sollten.
04.09.2015
Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Causales Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring am 29. und 30. Oktober 2015 den KulturInvest-Kongress, den Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren. Der Kongress dient dem Wissenstransfer als auch dem Netzwerken zwischen, KulturmanagerInnen, KünstlerInnen sowie VertreterInnen von Kulturbetrieben und Wirtschaft. Die Verleihung der Kulturmarken-Awards führt zudem internationale Best-Practice-Beispiele vor Augen.
Eva Göbel, 02.09.2015
Früher fand Individualisierung und Selbstbestimmung nach Feierabend statt, in der Freizeit oder beim Konsum. Heute ist der Job größte Komponente der Selbstverwirklichung das ruft individualisierte und flexible Arbeitsmodelle auf den Plan. In unserer Reihe Arbeitskultur stellen wir Ideen und Lösungsansätze zu der Frage vor: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? KMN sprach mit Jana Tepe über das Arbeitsmodell Jobsharing. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Anna Kaiser gründete sie 2013 die Jobsharing-Plattform Tandemploy.
31.08.2015
Die private Museum&Location GmbH in Berlin organisiert exklusiv Veranstaltungen im historisch-musealen Rahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dabei verfügt sie als Public Private Partnership-Konzept überfachliche Expertise zu den Bedürfnissen ihrer Kunden und zu jenen der Stiftung und unterstützt mit privatwirtschaftlichem Engagement finanziell die staatlichen Ausstellungsetats: ein einmaliges und wirkungsvolles Konzept für Kultureinrichtungen in Deutschland.
Ulrike Kessenich, 26.08.2015
Qualitätsmanagement und Leistungsmessung mit einheitlichen Kriterien sind im Museumswesen angekommen. Auf ihrer Basis haben die Dachverbände der deutschen Museen empfohlene Standards für Museen entwickelt, die Zertifizierungsverfahren in verschiedenen Bundesländern als Grundlage dienen. Doch wie geeignet sind diese Messinstrumente? Museumsarbeit abgefragt bietet eine Interpretationshilfe und prüft, ob die Formulierungen und Grundlagen der Standards die notwendigen Qualitätskriterien abdecken und deren Messung nachvollziehbar machen. Damit unterstützt sie zugleich die Diskussionen darum, inwieweit die Leistung von Museen verschiedener Thematik und wirtschaftlicher Kraft mess- und vergleichbar ist.
Irene Knava, 21.08.2015
Der Orchesterbetrieb ist keine Goldgrube, soviel ist klar. Auch in Zukunft wird es nicht leichter werden, in der Musik- bzw. Kulturlandschaft mit einer Arbeit im Orchester sein Auskommen zu verdienen. Gerade darum ist es unerlässlich, Strukturen und Managementprozesse auf den Prüfstand zu stellen und eine zukunftsorientierte Strategie für Berufsorchester zu entwickeln. Hier setzt das 2014 erschienene Buch von Stefan Rosu an. Seine These lautet: eine Balance zwischen operativem und strategischem Management kann die Position von Berufsorchestern nachhaltig stärken und für die Zukunft wappnen.
Lisa Harborth, 30.07.2015
Der Musikmarkt ist ein Geschäftsfeld, das sich - vor allem im letzten Jahrzehnt - stark verändert hat und dessen Eigenarten Manager genau kennen müssen, um erfolgreich zu sein. Für den deutschsprachigen Markt wurde deshalb vom Autorenduo Josef Limper und Martin Lücke 2013 eine Publikation veröffentlicht, die von ihrer Aktualität bis heute nichts eingebüßt hat, da die beiden Autoren Experten auf dem Gebiet der Kreativwirtschaft sind und mit diesem Band vor allem aufgrund des Einbezugs von Fallbeispielen aus der Praxis einen wichtigen Beitrag zu diesem Forschungsfeld geliefert haben.
André Rottgeri, 20.07.2015
Das Museumsumfeld wird immer komplexer und die zunehmende Schwierigkeit der Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben, Anforderungen und Ziele bewegt immer mehr Häuser dazu, Managementstrategien und -instrumente anzuwenden. Die inneren Strukturen der Museumsorganisation und -arbeit sollen so langfristig an den externen Wandel angepasst werden. Aber welche Methoden und Instrumente aus der Wirtschaft eigenen sich für Museen und bringen den erhofften Nutzen? Welche Besonderheiten gilt es zu beachten? Welche erfolgsversprechenden Beispiele gibt es in Museen bereits? Mit diesen Fragen setzt sich Michaela Conen in Ihrem Buch Strategisches Management in Museen auseinander.
Sabine Hirschle, 10.07.2015
Strategische Planung und die zugehörige Verwendung geeigneter Managementtools stoßen im Kulturbetrieb und dem kulturellen Bereich oft auf Vorbehalte. Sicherlich zu Recht wird seitens Kulturschaffender darauf hingewiesen, dass diese nicht für das Zielsystem öffentlicher Kulturinstitutionen geeignet seien. Um dennoch auf die Vorteile solcher Managementtools zurückgreifen zu können, schlägt das diesem Artikel zugrundeliegende Buch Aspekte zur Zukunftssicherung öffentlich getragener Kulturinstitutionen die Verwendung einer speziell auf die Spezifika des Kulturbetriebes angepasste Balanced Scorecard (BSC) vor und leitet die notwendige Legitimation und Konzeption dem Grunde nach her. Die BSC fungiert dabei als Instrument zur Strukturierung der Kommunikation zwischen Kulturbetrieb und öffentlichem Träger oder aber zwischen kulturellen Einrichtungen selbst zur Findung gemeinsamer langfristiger Ziele und Strategien.
Mounir Mahmalat, 29.06.2015