29.12.2012

Autor*in

Dirk Heinze
Kulturmanagement-Tagung des Goethe-Instituts

Die globale Perspektive auf Kulturmanagement

Mehr als 220 vorwiegend junge Kulturmanager aus aller Welt kamen Ende November nach Berlin zur ersten Kulturmanagement-Tagung des Goethe-Instituts. Wir widmeten der globalen Perspektive auf Kulturmanagement einen Schwerpunkt im aktuellen Arts Management Newsletter.
 
Hauptfokus der Tagung, die am 28. und 29. November in den Räumen des Tagesspiegel Berlin stattfand, war die Diskussion über die Rolle von Kulturmanagern in der Gesellschaft sowie der Wunsch nach mehr internationalen Austausch untereinander. Die Abteilung Kultur und Entwicklung des Goethe-Instituts hat sich in den letzten Monaten verstärkt dem Aufbau professioneller Strukturen und tragfähigen Netzwerken für Kulturschaffende insbesondere in den Ländern der Entwicklungszusammenarbeit und in den Transformationsländern verschrieben. Man setzt auf Qualifizierung der Akteure, auf Beratung und Vernetzung sowie die Unterstützung beim Aufbau kultureller Infrastruktur. Kulturmanager sieht das Goethe-Instituts in diesem Kontext als Akteure im kulturellen Produktions- und Rezeptionsprozess, die im Dialog mit Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik stehen. Die Ausgabe 02/2012 des Goethe-Magazin gab dabei spannende Einblicke in das Programm der Initiative "Kultur und Entwicklung": www.goethe.de/uun/pro/gim/gi_02-12_web.pdf
 
Der Arts Management Newsletter Nr. 112 vom Dezember 2012 greift unmittelbar die Diskussionen der internationalen Kulturmanagement-Konferenz auf und lässt dabei zwei Teilnehmerinnen zu Wort kommen. Rashmi Dhanwani, beim National Centre for Performing Arts im indischen Mumbai verantwortlich für PR & Corporate Communications, schreibt über Herausforderungen für Kulturmanager, die auf der internationalen Bühne agieren. Sie ist überzeugt, dass ein verstärkter Austausch der Kulturschaffenden untereinander zu neuen Einsichten führt. Dabei helfe ein künstlerisches Tätigkeitsfeld, das wie kein anderes durch Empathie und Offenheit geprägt ist.
 
 
Die nationale Perspektive des Kulturmanagements schildert anschließend Sonja Ostendorf-Rupp aus Hamburg, die ebenfalls an der Tagung in Berlin teilnahm und viele Jahre in Amerika als Kulturmanagerin tätig war. Dies gibt ihr einen Blick von außen auf die etwa 25 Jahre, in denen sich in Deutschland Kulturmanagement in Lehre und Praxis etabliert hat. Ostendorf-Rupp nennt in ihrem Beitrag künftige Herausforderungen und Optionen, wie z.B. die Suche nach Führungskräften oder der Wunsch nach demokratischen Entscheidungswegen auch innerhalb von Institutionen.
 
Eine Kulturmanagerin, die wie kaum eine andere auf der internationalen Bühne agiert, ist Lidia Varbanova. Sie hat in diesem Jahr ein Buch zum strategischen Management im Kultursektor herausgegeben. Wir hatten Gelegenheit, mit Lidia Varbonova über ihr Buch zu sprechen, das die Herausforderungen - gesamtgesellschaftlich wie innerhalb der kultur - aufgreift und daraus die Notwendigkeit zu strategischen Ansätzen ableitet. Sie macht deutlich, dass die genaue Analyse des äußeren Umfeld von Kulturorganisationen zu einer genauen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten im Management dazugehört.
 
Wer an der internationalen Perspektive des Kulturmanagements interessiert ist, sollte den Arts Management Newsletter abonnieren, der aller 2 Monate erscheint, und regelmäßig unser englischsprachiges Portal besuchen, das etwa wöchentlich über neueste Enticklungen in aller Welt berichtet:
 
 

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