15.09.2011
Fachbeitrag

Ergebnisse der Befragung "Fundraising an Museen in der Schweiz"

Der Bericht ist die Auswertung einer Befragung von 244 Museen in der Schweiz zu deren Fundraisingsituation: Generell ist der Fundraisingertrag seit 2003 bis 2009 nur leicht gestiegen.
Rund vierzig Prozent der befragten Museen betreiben aktiv Fundraising. Sowohl die Höhe der Fundraisingeinnahmen und des Fundraisingeinsatzes, wie auch die Effizienz von Fundraising, sind im Vergleich zu anderen gemeinnützigen Organisationen noch gering.

Die Fundraising Praxis ist sehr heterogen ausgeprägt. Zwar gibt es einige wenige grössere Museen mit professionellen Strukturen. Mehrheitlich ist jedoch vor allem die Geschäftsleitung für Fundraising zuständig. Die wichtigsten Spender sind der Lotteriefonds, die Mitglieder des Fördervereins und die Vergabestiftungen. Insgesamt gesehen ist der Professionalisierungsgrad im Fundraising Management jedoch als gering anzusehen. Der Einsatz von Fundraisinginstrumenten ist den Museumsspezifika zwar angepasst; klassische Fundraising Instrumente werden jedoch wenig angewendet.

Die Museen sind geteilter Meinung darüber, ob Fundraising zu den normalen Aufgaben eines Museums gehört. Sie sind sich aber einig, dass die Subventionen durch Bund, Kantone oder Gemeinden erhalten bleiben müssen. Für professionelles Fundraising fehlten in der Regel die Ressourcen, doch in den kommenden Jahren werde die Bedeutung des Fundraising zunehmen, so lautet die generelle Einschätzung der befragten Museen.

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