06.06.2006
Fachbeitrag

Success Resource Deployment im Museumsmanagement

Trotz einer Zunahme der Freizeit, eines Bildungsbooms und allgemein positiver Zukunftsprognosen für den Freizeitbedarf sehen sich viele Museen in Deutschland in einer schlechten wirtschaftlichen Lage. Damit Museen ihre Werte, Geschichte und Tradition erfolgreich vermitteln können, müssen sie sich an der Freizeit- und Erlebnisorientierung der Gesellschaft und am aktuellen Zeitgeist orientieren. Das Museumsmarketing gewinnt daher zunehmend an Bedeutung, wobei es noch vielfach erhebliche Defizite in der Entwicklung und der Umsetzung von Marketingkonzepten aufweist. Museen müssen, passend zu ihrer spezifischen Substanz, ein eigenständiges Profil, Selbstverständnis und Markenzeichen aufbauen.
Als wesentlicher Maßstab für den Erfolg von Museen ist dabei die Zufriedenheit der Besucher. Für Museen wird es im Hinblick auf knappe Ressourcen immer wichtiger, die vorhandenen Mittel in Bezug auf Besucheranforderungen und -wünsche gezielt einzusetzen. Anhand der Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an einem Museum werden Konzeptvorschläge entwickelt, die aufzeigen, wie ein Museum besucherorientiert ausgerichtet werden kann, um seine Position im Wettbewerb um knappe Ressourcen gegenüber anderen Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen zu stärken und sich im Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Besucherorientierung zu bewähren.

Mit diesem Beitrag wird die Möglichkeit aufgezeigt, wie sich Besucherorientierung in Museen mit Hilfe eines Controlling-Instruments, dem Success Resource Deployment, umsetzen und verbessern lässt.

http://www.kulturmanagement.net/downloads/moldavanidis.pdf
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